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 Ein Wolf und ein Engel

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Annabeth Dalberg
Admina
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 7:23 pm

Mit leicht offenem Mund sah Annabeth dabei zu, wie Riley tatsächlich dem anderen Jungen einen Schlag verpasste. Ein erstickter Schrei entkam ihrem Mund und sie schlug die Hände vor dem Mund, während sie langsam auf der niedrigen mauer, auf welcher kurz zuvor sie und Riley noch gesessen haben, aufstand.
„Lass ihn in Ruhe! Er hat dir nichts getan!“ Sie konnte nicht genau sagen, was sie da ritt, als sie es tat, doch sie begann mit beiden Händen auf den Rücken des Jungen einzuschlagen. Sie wollte nicht, dass er Riley etwas tat, nur weil dieser ihr geholfen hatte. Und eigentlich war sie auch niemand, der zu Gewalttaten neigte, doch in diesem Moment folgte sie einfach nur ihrem Instinkt. Und dieser sagte: Zuschlagen.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 7:35 pm

"Beth!", flüsterte Riley erschrocken und sah sie mit großen Augen an.
"Ey, Mädel, was soll denn das?" Der Junge fuhr herum und verpasste ihr eine Ohrfeige. "Ich wollt dich ja da raushalten, aber du willst -"

Weiter kam er nicht, denn Riley stieß einen wütenden Schrei aus und stürzte sich mit beiden Fäusten auf den Jungen. "Du sollst sie in Ruhe lassen!", brüllte er und mit jedem Wort schlug er nach dem Jungen.
Jetzt reagierte auch ein zweiter der Älteren, umfasste Rileys Arme und Oberkörper von hinten und hob ihn mit schmerzhaft festem Griff hoch.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 7:57 pm

Von der Ohrfeige überrascht fiel Annabeth von der niedrigen Mauer zu Boden. Sie blinzelte kurz überrascht, bevor ihr die Tränen in die Augen schossen, welche sie aber verärgert aus dem Gesicht wischte. Sie rappelte sich auf und wischte ihr Hände an der Hose ab – was einen kleinen Blutfleck darauf hinterließ – bevor sie um die Mauer herum eilte.
„Lasst ihn, lasst ihn!“ Sie begann wieder den ersten gegen die Schulter zu boxen, was in ihrem Fall aber herzlich wenig ausmachte, da sie alles andere als Stark war. Als Bücherwurm, der seine Zeit nur mit lesen verbrachte, war es kein Wunder. Aber trotzdem begann boxte sie immer und immer wieder gegen seine Schulter, damit er sich nicht wieder auf Riley stürzen konnte. Warum kam den niemand, um sich einzumischen?
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 8:14 pm

Riley konnte seine Arme kaum mehr bewegen und der Junge hielt ihn so hoch, dass seine Füße nicht mehr den Boden berührten. Er ächzte und begann, nach dem Jungen zu treten.
Der andere drehte sich halb genervt, halb belustigt zu Annabeth um, packte ihre Handgelenke und hielt sie ohne große Mühe fest.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 8:58 pm

Beth begann wie am Spieß zu schreiben, doch das wäre nicht mehr nötig gewesen. Gerade eben war eine Lehrerin auf den Hof getreten, entweder um nach dem Rechten zu sehen, oder um ihnen mitzuteilen, dass die Pause um war, doch als sie den Streit sah, kam sie eilig auf die Gruppe zu. Die Stimme war streng genug, dass alle einen Moment inne hielten und Annabeth verstummte.
“Sie alle, kommen Sie sofort mit in das Büro des Direktors. Und nun alle auseinander!“
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 9:04 pm

Nach kurzem Zögern ließen die älteren Jungen von Annabeth und Riley ab, einen zerknirschten Ausdruck im Gesicht.
Riley war froh, wieder Boden unter den Füßen zu haben, auch, wenn ihm vom festen Griff des Jungen übel war und er kurz leise hustete.
Aber er ging sofort zu Beth, nahm seine und ihre Tasche, legte ihr eine Hand auf die Schulter und fragte sie leise: "Alles in Ordnung?" Er fühlte sich elend. Der Junge hatte ihr weh getan und er hatte es nicht verhindern können.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 9:17 pm

Aufgelöst und nervös wandte sich Annabeth Riley zu und nickte leicht. Sie schniefte, doch als er sie berührte, durchströmte sie das Gefühl der Ruhe und Entspannung. Sie atmete einmal tief ein und dann wieder aus, bevor sie Lächelt. Und trotz der Situation war es ein ehrliches Lächeln, welches sie Riley zu verdanken hatte. Auch wenn sie es nicht wusste.
„Ja, ja, es ist alles in Ordnung“, gab sie freundlich zurück und nickte ihm zu. Dann nahm sie seine Hand und drückte sie leicht, dadurch fühlte sie sich noch besser. Und doch folgte sie mit leicht gesenktem Kopf der Lehrerin, welcher sie zurück in das Schulgebäude und dann zu dem Büro des Direktor brachte.
„Sir, diese Kinder haben sich am Schulhof geprügelt.“ Sie führte alle vier in den Raum und schloss hinter ihnen die Türe.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 9:45 pm

Erleichtert lächelte Riley, hielt ihre Hand in seiner und trug die Taschen hinter der Lehrerin her. Mit gesenktem Kopf wartete er ab, was der Rektor sagen würde.
Dieser sah von seinem Schreibtisch auf, auf dem einige Unterlagen ruhten, über die er sich eben noch gebeugt hatte und hob die buschigen Brauen. Sein Haar lichtete sich bereits und die vielen Falten in seinem Gesicht zeugten von all den Kindern, die ihm im Lauf der Jahre Ärger bereitet hatten.
"Vielen Dank, Misses Miller. Ich kümmere mich darum." Nachdem die Lehrerin gegangen war, seufzte er leise und wandte sich zuerst den beiden älteren Schülern zu.
"John, Bryan. Ihr schon wieder? Wird Zeit, dass ihr die Schule beendet und der Ernst des Lebens euch Gelassenheit lehrt. Was war es diesmal?"
Sein Blick wanderte über Riley zu Annabeth.
"Sie haben Beth ohne Grund wehgetan!", rief Riley, bevor die Jungen etwas sagen konnten und sah dem Direktor jetzt doch ins Gesicht.
"So ein Blödsinn, sie ist frech geworden!", giftete einer der Jungen ihn an, woraufhin Riley ihm fest in die Augen starrte und nicht zurück wich, Beth aber ein wenig hinter sich schob.
"Ruhe!" Der Direktor sagte es nicht laut, aber so eindringlich, dass alle verstummten und wieder zu ihm sahen.
"Kein Grund, handgreiflich zu werden. Noch dazu ist sie ein Mädchen und viel jünger als ihr. Gewöhnt euch das ab, das gehört sich nicht."
"Sind Sie etwa auch Engländer?", fragte einer der Jungen angriffslustig.
"Das reicht, ihr beide werdet jetzt sofort dafür sorgen, dass ihr von der Schule abgeholt werdet und den Rest des Tages darüber nachdenken, was das Wort 'Ehre' bedeutet."
Kurz schien es, als wollten die Jungen noch etwas sagen, dann verließen sie unter dem eisernen Blick des Direktors murrend das Zimmer.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 10:23 pm

Eigentlich hatte Annabeth noch etwas zu der ganzen Situation sagen wollen, Riley wenn nötig verteidigen oder sonst etwas tun, nur damit er keinen Ärger bekamen. Aber das Ganze klärte sich auch ohne ihre Mithilfe und Riley, welcher ihr wie immer ihren Beschützern mimte, hätte sie auch gar nicht dazu kommen lassen, dass sie sich einmischte und deswegen vielleicht noch mehr Ärger bekommen könnte. Aber nein, er stellte sich beschützend vor sie. So wie er ihr immer half und immer für sie da war, zumindest so lange wie sie sich daran erinnern konnte. Einer der Vorteile, wenn man Nachbarn war.
Doch kaum waren die beiden aus dem Raum, trat sie doch vor, und sah den Direktor schüchtern an, mit leicht demütigen Blick und sprach mit leiser Stimme. Sie traute sich nicht lauter zu sprechen.
„Sie sind einfach her gekommen und haben mich genervt und wollten mir das Brot weg nehmen, welches mir Riley geschenkt hatte, aber dann haben sie mich angefasst und dann hat mir Riley nur geholfen!“ Sie verstummte und senkte den Blick.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 10:31 pm

Der Direktor sah sie an und hörte ihr aufmerksam zu, dann sah er von ihr zu Riley und seufzte erneut. "Und das war nur mit einer Prügelei zu klären? Junge, wieso handelst du dir ständig Ärger ein?"
Riley, der die ganze Zeit über zu Beth sah, seit sie den Mund geöffnet hatte, lächelte leicht, ehe er sich betreten wieder dem Direktor zuwandte, ihn aber nicht ansah, sondern zu Boden blickte.
"Ich weiß nicht, Sir. Tut mir leid."
"Die beiden machen aber auch immer Ärger. Und egal, ob sie in der Küche helfen müssen oder zum Nachsitzen gehen ... bei ihnen hilft einfach nichts.", murmelte der Direktor gedankenverloren, während er die Tür musterte, durch die die beiden Jungen verschwunden waren. Schließlich wandte er sich wieder Beth und Riley zu. "Nun denn, ich halte es trotzdem für das beste, wenn auch ihr der Schule für den Rest des Tages fern bleibt. Ihr könnt gehen." Damit waren sein Blick und seine Gedanken bereits wieder bei den Formularen, die vor ihm auf dem Tisch lagen.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 10:38 pm

„Aber…“ Doch da waren sie auch schon wieder entlassen und der Direktor sah nicht so aus, als wäre er bereit, ihr weiter zuzuhören, sollte sie noch mehr Argument vorbringen. Und so ging sie gemeinsam mit Riley und gesenktem Kopf wieder aus dem Büro hinaus, bevor sie davor stehen blieb und Riley entschuldigend ansah.
„Es tut mir Leid, ich wollte das nicht. Deine Eltern werden furchtbar sauer sein. Und meine Eltern werden auch ausflippen, wenn sie davon erfahren dass wir von der Schule suspendiert werden. Was machen wir jetzt nur?“ Sie sah völlig aufgelöst und verzweifelt ihrem besten Freund entgegen. Man könnte es auch positiv sehen, sie konnten nun den Tag für sich nutzen, aber ihre Eltern würden sicherlich nicht so reagieren.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 10:43 pm

Riley stand schweigend im Gang vorm Büro des Direktors und dachte nach. Sein Bauch und seine Arme schmerzten immer noch ein wenig, aber das war egal.
Schließlich sah er Beth an und lächelte beschwichtigend. "Du kannst doch nichts dafür. Die beiden blöden Jungen müssten sich bei dir entschuldigen." Ihm war klar, dass der Direktor ihre Eltern kontaktieren würde, also wäre ein Gespräch mit ihnen nicht zu umgehen, dennoch musste es ja nicht gleich sein.
"Wir gehen gleich zur Lichtung.", sagte er und nahm ihre Hand, ehe er mit ihr Richtung Ausgang ging. "Heute Abend stellen wir uns dann unseren Eltern. Aber jetzt möchte ich wirklich nicht. Und keine Sorge," Er lächelte sie an. "ich geh mit dir und wir sagens ihnen gemeinsam."
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 10:57 pm

Die freundlichen Worte von Riley zeigten schon ihre Wirkung und sie begann wieder leicht zu lächeln. Wenn es jemand schaffte ihn zum Lächeln zu bringen, dann war er es. „Ich hätte nicht so rumspinnen und ihnen einfach das Brot geben sollen. Jetzt ist es zu Boden gefallen und keiner hatte etwas davon.“ Sie schniefte, zuckte dann aber mit den Schultern. „Aber darüber jetzt zu reden bringt nichts mehr.“
Gemeinsam mit Riley ging sie auf den Ausgang zu und nickte auf seine Worte hin. „Ist okay. Das ist eine gute Idee. Ich hoffe sie werden nicht zu böse sein. Immer gerate ich in Schwierigkeiten, dabei versuche ich wirklich mich aus allem draußen zu halten. Aber irgendwie klappt das nie. Aber zum Glück bist du dann immer zur Stelle und hilfst mir.“ Sie verließen das Schulgelände und gingen zu der Busstation.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:01 pm

"Ist nicht so schlimm. Ich habe mein Brot noch, wenn du es haben möchtest." Er wartete neben ihr auf den Bus. "Sie werden es schon verstehen. Und wenn nicht, dann sind sie eben wütend. Das vergeht auch wieder."
Lächelnd sah er sie an. "Natürlich.", gab er leise zurück. "Ich pass doch auf dich auf."
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:07 pm

„Nein, danke. Ich habe keinen Hunger mehr.“ Das entsprach war nur Teilweiße der Wahrheit, aber sie wollte wirklich nicht Riley sein Essen weg essen. Sie schwieg, bis der Bus kam und sie einstiegen. Außer ihnen stiegen nur wenige andere Schüler ein, die meisten hatten noch länger Schule, zumindest bis zum Mittag. Sobald sie im Bus saßen, wandte er sich wieder Riley zu. Ganz leise redete sie mit ihm.
„Sag einmal, wieso hast du eigentlich Flügel und andere nicht?“
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:12 pm

Riley nickte und schwieg ebenfalls, bis sie einstiegen und sich ihre Plätze suchten. Bei der Lichtung würde er sein Brot essen und dann würde er ihr so oder so die Hälfte anbieten.
Auf ihre Frage hin erstarrte er. Damit hatte er irgendwann rechnen müssen, aber irgendwie hatte er gehofft, sie würde sie vielleicht nicht sehen und jetzt so plötzlich gefragt zu werden, überforderte ihn ein wenig.
"Was meinst du?", fragte er sie schließlich und schaffte ein verwirrtes Lächeln. Er wusste nicht, wieso er nicht die Wahrheit sagte.
Er wusste nur, dass auch seine Eltern es geheim hielten, weil es, wie sie sagten, zu schlimmen Problemen kommen konnte, wenn man sich offenbarte.
Mit klopfendem Herzen sah er Beth durch die blonden Strähnen, die ihm ins Gesicht fielen, hindurch an, als wüsste er nicht recht, wovon sie redete.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:18 pm

„Na die Engelsflügel, welche du hast. Niemand anderer in der Schule hat sie und kaum ein anderer sieht sie, aber sie sind da, seitdem ich dich kenne.“ Sie lächelte ihm mit dem unschuldigen Lächeln eines Kindes an, welches in seinem Leben noch nichts Schlechtes getan hatte. „Und ich weiß, dass sie etwas besonderes sind. So wie du. Du bist beinahe so etwas, was meine Mutter einen Schutzengel nennt. Sie meinte immer, dass jeder einen hat, aber nicht alle können sie sehen. Nur die wenigsten. Aber ich habe das Glück.“ Sie strahl ihn an und umfasste seinen Arm.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:26 pm

Sein Herz klopfte verzweifelt schnell, aber er schaffte es trotzdem, noch immer zu lächeln und sie anzusehen.
"Das ist lieb von dir, aber ich weiß nicht, wovon du sprichst. Ich habe keine Flügel." Das sanfte Gefühl in seinem Rücken strafte seine Worte Lügen.
Wieso sagst du's ihr nicht einfach? Es ist Annabeth, da kann nichts passieren! Dennoch hatte er Angst. Nicht deswegen, weil es sie stören könnte, sondern weil sie es vielleicht jemandem erzählen könnte, und seien es ihre Eltern, die es nicht so gut aufnahmen. Würden es ihre Eltern glauben?
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:35 pm

„Na gut, glaube was du willst. Aber ich weiß es. Du bist ein Schutzengel. Und Schluss.“ Sie lachte und als der Bus hielt, nahm sie wieder seinen Hand und stieg mit ihm zusammen bei der Bussstation, welche in der Nähe ihrer Häuser war, aus. Doch anstatt den Weg in die Richtung Zuhause einzuschlagen, zog sie ihn mit in die Richtung des Waldes, welcher ihre Häuser umgab. Das hatte sie schon immer geliebt.
Dieser Ort war von solcher wilden Schönheit umgeben, dass sie jedes Mal frohlockte, wenn sie den Ort sah. Sie fühlte sich zu der Wildheit hingezogen und konnte sich nicht vorstellen, jemals wo anders zu sein, wie in einer Großstadt. Als sie unter die Bäume trat, ertönte das sanfte gezwitschert der Vögel und die sanfte Kühle des Waldes umfing sie. Annabeth legte den Kopf in den Nacken und lächelte.
„Der Wald ist der schönste Ort. Wenn ich wo Zuhause bin, dann hier.“
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:41 pm

Den Rest der Fahrt schwieg Riley unbehaglich und lächelte ein wenig verzweifelt aus dem Fenster, aber sie schien nicht unbedingt eine Antwort zu erwarten.
Als sie dann ausstiegen und sie so fröhlich wurde, atmete er tief durch und lächelte wieder zufrieden. Es war so schön, wenn sie glücklich war. Dann wurde ihm ganz warm. Nichts sah er lieber als ihr Lächeln.
"Ja, es ist wunderbar hier." Wenn er sich hier umsah, gingen ihm Szenen von Kindern durch den Kopf, die zu hoch kletterten und abstürzten, Frauen, die sich an Dornen verletzten und Männern, die von morschen Bäumen getroffen wurden, wenn sie umstürzten.
Aber er verscheuchte all diese Gedanken und konzentrierte sich auf die Schönheit und darauf, dass Annabeth diesen Ort liebte.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:51 pm

Beth begann zu laufe und eilte den ihnen beiden bekannten Weg entlang. Er war nicht mehr als ein Trampelpfad, mit zahlreichen Stöcken und Steinen, doch sie kannte diesen Weg wir ihre Westentasche und stolperte nicht. Ihre Augen richteten sich auf die zahlreichen Pflanzen, welche zu dieser Zeit blühten und ihre Farbenpracht erstrahlen ließen. In der Entfernung war auch das Sprudeln einer Quelle zu hören, sie kannte den kleinen Bach, welcher sich durch den Wald schlängelte, sehr gut. Im Hochsommer, wenn es sehr heiß war, badete sie gelegentlich in diesem.
„Ry, erinnerst du dich noch, als wir die Lichtung das erste Mal gefunden haben?“, rief sie ihm über ihre Schulter zu.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   So Apr 05, 2015 11:56 pm

Lächelnd setzte er ihr nach, achtete darauf, wohin er trat und dass er sie nicht im Gewirr der Bäume verlor, obwohl er ja genau wusste, wohin sie lief.
Einmal stolperte er und wäre beinahe gestürzt, hätte er nicht seine Flügel ausgebreitet und wäre ein Stück durch die Luft geschwebt, ehe er wieder mit den Füßen auf dem Waldboden aufsetzte und weiter rannte. Ein Glück, dass Beth das nicht gesehen hatte. Zwar war er nur reflexartig ein kleines Stück geflogen, aber unnatürlich musste es schon ausgesehen haben.
"Natürlich.", rief er zurück und lächelte beim Gedanken daran.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 12:03 am

Sie lief weiter und blieb erst stehen, als sie am Rande einer kleinen Lichtung ankam. Sie war magisch, ein kleiner Stücken Erde, mitten im Wald, ohne Bäume. Nur ein einzelner Baumstamm lag quer über den von Sonnenlicht erhelltem Platz, Moos und andere Pflanzen wucherten über das tote Stück Holz. Und die Sonne ließ auf der Wiese Blumen in Blau und Weiß erblühen. Nur wenige Schritte in den Wald hinein, lief der Bach vorbei und ließ sein sanfte Lied erklingen. Annabeth steuerte auf den Baumstamm zu.
„Magst du mir nicht davon erzählen?“, fragte sie, als sie sich setzte. „Ich kann mich nicht mehr erinnern. Es muss schon sehr lange zurück liegen.“
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 12:11 am

Kurz nach ihr erreichte auch er die Lichtung, ließ den Blick kurz schweifen und setzte sich dann zu ihr, wo er ihr ihre Tasche reichte und seine eigene neben sich an den Baumstamm lehnte.
"Okay." Er lächelte, beobachtete das Funkeln des Sonnenlichts im Bach, dachte kurz nach und begann dann mit seinem schottischen Akzent, den er sich von seinen Eltern angewöhnt und seither behalten hatte, obwohl sie jetzt in Amerika wohnten, zu sprechen.
"Es ist schon ein paar Jahre her ... dir ist damals der Vorgarten von eurem Haus zu klein geworden und deshalb wolltest du in den Wald gehen." Lächelnd blinzelte er ein paar mal ins Licht der Sonne. "Also haben wir uns davon geschlichen und uns einfach ins Grüne aufgemacht. Ich hatte schon lauter Zweige in den Haaren, als wir den Trampelpfad gefunden haben."
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 12:22 am

Annabeth sah in den wolkenlosen, blauen Himmel hinauf und genoss die Wärme, welche die Sonne auf ihrer Haut hinterließ. Sie lauschte Riley Worten, doch es tauchten keine Erinnerungen auf, dafür was sie damals noch zu jung gewesen und es hatte mehr als genug andere spannende Situationen erlebt. Zumindest war es ihr damals so vorgekommen, inzwischen wünschte sie sich, sich wieder daran erinnern zu können. Aber leider konnte man seine Wünsche nicht mit einem Fingerschnippen erfüllen.
„Ich wünschte, ich würde mich daran noch erinnern. Es klingt sehr lustig.“ Sie grinste breit. „So als hätten wir schon damals begonnen Ärger zu machen. Scheinbar war das schon immer unsere Spezialität, nicht wahr?“ Sie begann zu lachen.
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