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 Ein Wolf und ein Engel

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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 12:47 am

"Du warst damals noch sehr klein." Er lächelte, glücklich über ihre gute Laune, und legte ihr einen Arm um die Schultern.
"Ja, es war lustig. Du bist schon damals viel besser im Wald zurecht gekommen als ich. Ich bin kaum hinter dir hergekommen. Und auf einmal hast du die Lichtung entdeckt. Der Baum war damals noch nicht lange hier gelegen und das Moos war viel weniger, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert."
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 12:55 am

Sie wollte gerade zu einer Antwort ansetzten, als ein Rascheln am Rande der Lichtung ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie erstarrte und sah zu den Gebüsch hinüber, welches wackelte und sich dann teilte, als ein Wolf daraus hervor trat. Er hatte glänzendes, schwarzes Fell und blickte ihnen aus bernsteinfarbenen, intelligenten Augen entgegen.
Langsam kam er näher, Schritt für Schritt und Annabeth hielt den Atmen an. Nicht aus Angst, sie empfand nur selten Angst vor dem Wald oder vor Tieren. Genauso wie sie nur selten Angst vor der Dunkelheit hatte. Doch weil der Wolf von solch strahlender Eleganz war, wie sie selbst empfand.
Bis er zu knurren begann und mit hochgezogenen Lefzen auf sie zukam.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 1:03 am

Der Wolf war so leise, dass er ihn nur bemerkte, weil er sich fragte, wieso Beth auf einmal wieder so still war.
Und Riley hatte Angst. Mehr um Beth als um sich, aber die Angst ließ sein Herz so schnell und kräftig schlagen, dass es beinahe in der Brust schmerzte.
Er wagte kaum zu atmen, stand aber ganz langsam auf und stellte sich zwischen Annabeth und den Wolf, die Augen starr auf die des Tieres gerichtet.
Was mach ich nur, was mach ich denn jetzt?? Wie verhält man sich so einem Tier gegenüber richtig?
"Beth", flüsterte er kaum hörbar und ohne den Blick vom Wolf abzuwenden. "Schaffst du es zu einem Baum? Du kannst gut klettern ..."
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 1:19 am

„Warte!“, sagt sie und schüttelte leicht den Kopf. „Wenn wir weg laufen, sieht er uns als Beute und jagt uns nach. Das wäre ein Fehler.“ Sie sprach ruhig und in ihrer Stimme war keinerlei Angst zu hören. Sie hatte auch keine Angst. Nein, sie empfand für dieses Tier Sympathie, so eigenartig dies auch war. Doch sie merkte auch, das Riley Angst hatte, nahm seine Hand und drückte sie, bevor sie sich vor ihn stellte und auf die Knie ging.
„Es ist alles in Ordnung“, sagte sie sanft zum Wolf und stützte sich mit der linken Hand am Boden ab, steckte aber die rechte dem knurrenden Wolf entgegen. „Wir wollen dir nichts Böses.“ Der Wolf kam langsam näher, aber mit jedem Schritt, welchen er machte, wurde er ruhiger.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 1:24 am

"Beth, was ...!" Völlig verzweifelt wollte er sie zurück ziehen, aber sie klang so ruhig und als sie sich hinkniete und der Wolf ruhiger wurde, konnte er nichts tun, als sie und den Wolf sprachlos anzustarren, auch, wenn ihm übel dabei wurde, wie nah ihre Hand seinen Fangzähnen war.
"Wie machst du das?", brachte er irgendwann kaum hörbar hervor, vor Angst und Verwirrung ganz flach atmend.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 1:34 am

„Ich weiß nicht. Aber sei ruhig.“ Sie meinte es nicht böse, aber sie wollte die Konzentration, welche sie gerade aufrecht erhielt, nicht unterbrechen. Sie hatte das Gefühl, dass es dann ganz Böse enden könnte. Und das wollte sie nicht. Der Tag war schon schlecht genug verlaufen und sie konnte auf ein weiteres Drama verzichten.
Als der Wolf nahe genug war, um sie zu berühren, schnupperte er an ihrer Hand und schleckte dann drüber, sodass sie kichern musste, weil es kitzelte. Dann kam er noch ein Stückchen näher und riebe den Kopf an ihren, was sie erwiderte. Beth lachte und sah dann zu Riley auf.
„Vielleicht wird dieser Tag ja doch noch magisch, mein Schutzengel.“
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 1:47 am

Riley schwieg und sah angespannt zu. Er konnte nicht fassen, was er da sah. Tu ihr bloß nicht weh. Bitte! Lass sie ganz!
"Ich bin kein -" Aber er verstummte wieder, aus Angst, den Wolf sonst zu verschrecken.
Wie zur Salzsäule erstarrt stand er da und behielt die beiden so wachsam im Blick, dass seine Augen langsam trocken wurden, während er so flach und leise wie nur möglich atmete.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 10:41 am

Sanft streichelte Beth dem Wolf einmal über den Kopf, bevor sie Riley ansah, einen sanften Ausdruck in den Augen. Sie wirkte viel ruhiger und entspannter als noch in der Schule.
"Ich werde ihn wieder weg schicken." Dann wandte sie sich wieder dem Wolf zu. "Du solltest hier weg gehen. Du bist den Menschen viel zu nahe, die könnten dich verletzten. Besser du gehst zurück in den Wald und bleibst dort versteckt." Kaum senkte sie dir Hände, jaulte der Wolf mit nach hinten gelegten Kopf auf und raste dann zurück in den Wald, aus welchem er gekommen war. Annabeth sah ihm nach, bevor die aufstand und Riley anblickte. Sie wusste nicht, wie sie es getan hatte, nur dass sie es irgendwie dem Tier vermittelt hatte.
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BeitragThema: Re: Ein Wolf und ein Engel   Mo Apr 06, 2015 10:48 am

Erst, als er den Wolf zwischen den Bäumen nicht mehr sehen konnte, entspannte er sich ein wenig.
Fassungslos starrte er in den Wald und dann zu Beth. Einen Moment lang stand er noch reglos da, dann schlang er die Arme um das kleine Mädchen, hielt sie einfach fest und versuchte, nicht allzu sehr zu zittern.
Er hatte solche Angst um sie gehabt! Was, wenn ihr etwas passiert wäre? Er verstand nicht, was passiert war.
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