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 Ein Herz und eine Seele

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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 1:07 pm

"Was?", fragte er verwirrt. Er wollte sie nicht loslassen, doch der Ton in ihrer Stimme ließ ihn tun, was sie sagte.
Als es vorbei war, richtete er sich sprachlos auf, griff nach Beths Hand und half ihr auf die Beine. "Was ... wie hast du das gemacht? Was waren das für Gestalten?"
Wie wunderbar es war, wieder die Bäume, den Himmel und vor allem den Boden unter seinen Füßen zu sehen.
Unruhig drehte Riley sich um sich selbst und suchte in den Schatten nach zurück gebliebenen Schemen.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 1:30 pm

„Ich… Ich weiß nicht…“ Sie schüttelte den Kopf und sah ziemlich erschöpft drein, so als hätte sie gerade eine anstrengende Leistung erbracht. „Es… Das waren die Gestalten aus meinem Traum! Riley, wie ist das möglich?“ Die Verzweiflung und Verwunderung war ihr anzusehen und die Panik stand ihr auch deutlich in das Gesicht geschrieben.
„Riley, wie hat das… Wie konnte das geschehen?“ Sie ließ seine Hand nicht los. In diesem Zustand fühlte sie sich hier ziemlich schlecht und erschöpft. Und Beth war froh, dass sie Riley bei sich hatte. Ohne ihm… Sie wäre wohl schon tot. Oder mit ihr währe sonst etwas geschehen.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Di Jun 30, 2015 9:39 am

Am liebsten würde Riley den Rucksack und Beth schnappen und beides von hier fort bringen, doch er ließ es bleiben, als er sah wie erschöpft sie war. Die Gestalten waren aus ihrem Traum gewesen? Und nur sie konnte sie dann vertreiben? Dann würde weglaufen ohnehin nichts bringen.
"Jetzt ist alles gut.", beruhigte er sie erschöpft, hielt sie fest und sah sich hin und wieder doch noch um, nur für den Fall.
"Ich ... ich habe keine Ahnung.", gab er ratlos zurück. Jetzt würde er nicht die Kraft und die nötige Ruhe haben, um darüber nachzudenken. Morgen vielleicht.
"Beth, du musst schlafen, wenn ..." Natürlich würde sie jetzt nicht wieder einschlafen, aber anderenfalls würde sie ihm bald umkippen. "Ich halte deine Hand, ja? Dir kann nichts passieren, ich werde die ganze Nacht deine Hand halten." Mittlerweile wusste sie sicher, dass das beruhigende Gefühl, dass sie hin und wieder durchströmte, von seiner Berührung kam und er legte dieses Wissen in seinen Blick, damit seine Aussage noch mehr an Gewicht bekam.
Erleichtert, dass fürs Erste wieder alles halbwegs in Ordnung war, drückte er Beth noch einmal an sich und das entspannende und geborgene Gefühl für sie verstärkte sich noch ein wenig.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Di Jun 30, 2015 10:43 am

Er hatte Recht. Sie fühlte sich vollkommen erschöpft und konnte nicht sagen wieso. Im Stande, jetzt noch großartig lange herum zu laufen und sich auf die Suche nach einem neuen Schlafplatz zu machen, war sie nicht. Keine Chance. Aber sie hatte auch nicht das Gefühl, dass sie jetzt schlafen könnte. Ihr Harz schlug noch immer wie verrückt und sie zitterte, nicht nur aus Angst, sondern auch wegen dem Adrenalin, welches noch immer durch ihren Körper raste.
"Du hast Recht…", sagte sie tonlos und nahm von sich aus seine Hand. Eigentlich war sie nicht mehr so ängstlich und machte vieles alleine und kopflos, aber gerade eben fühlte sie sich wie ein kleines Mädchen, dass ihre Eltern… Sie dachte den Satz gar nicht erst zu Ende, sondern schloss die Augen und kuschelte sich an Riley.
"Danke", hauchte sie.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Jul 08, 2015 9:57 am

Riley legte einen Arm um sie und hielt mit der Hand des anderen ihre. "Immer", flüsterte er, die Augen geöffnet und damit das, was er in dieser Haltung sehen konnte, beobachtend. Er würde diese Nacht sicher nicht mehr schlafen. Er würde aufpassen, dass nichts mehr passierte. Es erfüllte ihn mit einem furchtbaren Gefühl der Hilflosigkeit, wenn er daran dachte, dass Gestalten aus Beths Träumen auftauchten, die ihr schaden wollten und gegen die er nichts tun konnte. Dennoch würde er kein Auge zutun und aufpassen.
"Ich pass für immer auf dich auf." Und das hatte er wirklich vor. Selbst wenn er wüsste, wie man eine derart starke Verbindung wie es ein Schutzengel zu seiner zu beschützenden Person hatte, wieder kappte - und er war sich nicht sicher, ob das überhaupt möglich war -, würde er es nicht tun. Niemals. Sein Leben gehörte Beth, so war es und so würde es immer sein.
Er hielt ihre Hand und sandte ihr das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, er würde es die ganze Nacht tun und lauschen und sich umsehen, damit nichts und niemand ihr etwas antun konnte. Vorsichtig breitete er den Flügel, der nicht auf dem Boden lag, über ihr aus, hörte das leise Rascheln der schneeweißen Flügel und sah, wie sie sich hauchzart über Beths Rücken legten und wusste, dass Beth sie weder hören, noch sehen oder spüren konnte. Aber vielleicht würde das ihr dennoch ein noch beruhigenderes Gefühl geben.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Jul 08, 2015 7:09 pm

Ein Schauer lief ihr über den Rücken und das Gefühl der Geborgenheit füllte sie von innen heraus aus. Langsam sickert die Angst aus ihr heraus und ließ sie vollkommen müde und erschöpfte zurück. Doch die Bilder standen ihr noch immer zu deutlich vor Augen und sie traute sich nicht, sie zu schließen. Würden dann die Gestalten zurück kommen? Würden sie sich wieder aus ihrem Traum winden und mit ihren kalten und geisterhaften Händen nach ihr greifen? Sie versuchte nicht weiter darüber nachzudenken, sondern sich einfach nur auf das Gefühl von Riley im Rücken zu konzentrieren.
„Danke“, meinte sie wieder leise. Sie konnte nicht in Worte fassen, wie viel ihr die Bewegung zwischen ihnen beiden bedeutete. Zwar schien sie oft ziemlich gemein zu sein zu ihm, doch sie meinte es nicht so. Sie war froh ihn zu haben, war froh, dass er immer seine Hände schützend über sie hielt. Denn sie brauchte diesen Halt. Zwar tat sie oft so, als wäre sie unabhängig und würde niemand anderen brauchen, doch das stimmte nicht.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Jul 15, 2015 2:50 pm

"Ruh' dich aus, Beth.", flüsterte er und lauschte auf die Umgebung.
Wieso kam sie nur so oft in so furchtbare Situationen? Und so oft kam Riley sich so hilflos und nutzlos vor, noch nie jedoch so stark wie an diesem Abend. Bei dem Gedanken, Beth irgendwann durch so eine schwache Vorstellung als Beschützer zu verlieren, kniff er für einen Moment die Augen zu, ehe er sie gleich wieder öffnete, um eine eventuelle neue Gefahr schneller zu bemerken.
Wenigstens schlafen sollte sie können! Obwohl er natürlich verstand, dass es schwer sein musste, nach allem, was sie erlebt hatte.
Wenn sie ihn ließ, würde er für immer ihre Hand halten, wenn sie schlief, die ganze Nacht lang, damit sie sich geborgen fühlte und schlafen konnte. Er würde seine Fähigkeit perfektionieren, um ihr die beste Erholung zu verschaffen, die es geben konnte, das nahm er sich fest vor.
Das würde ihn zwar erschöpfen, doch er hoffte, dass es auch funktionierte, wenn er selbst schlief, dann würde sich das ein wenig ausgleichen.
Ich werde immer, immer für dich da sein, Beth. Während er so neben ihr lag, fragte er sich, ob sich alle Engel, die sich dafür entschieden, ihr Leben dem Schutz einer Person zu widmen, manchmal so hilflos fühlten.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jul 20, 2015 8:24 pm

Mit stumpfen Blick starte sie in die Dunkelheit hinein und ließ die Nacht auf sich wirken. Ganz langsam, als würde sie davon eingeholt werden, wurde sie dann doch dem Schlaf übergeben. Ihr Atem wurde ruhiger, bis er ganz langsam ging und leise ging. Sie hatte es nicht geglaubt, aber sie konnte tatsächlich schlafen. Und das sogar friedlich. Ohne Albträume, ohne Geister oder Monster welche nach ihr griffen, weder im Traum noch in der Realität. Wobei sie noch immer nicht glauben konnte, dass diese Monster tatsächlich hier gewesen waren. Oder? Wenn es so etwas wie sie gab, wieso sollte es dann nicht auch Geist geben. Oder was auch immer sie gewesen waren. Im Schlaf kuschelte sie sich noch ein wenig mehr an Riley, welcher für sie ihre Familie war. Als einziger noch lebend. Als einziger für sie da. Sie musste es ihm sagen, wie viel es ihr bedeutete, dachte sie kurz vorm einschlafen. Doch dann war sie schon weg gedämmert.
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