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 Ein Herz und eine Seele

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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 12:36 pm

"Ich auch? Ja, wir beide. Was für ein Tattoo?"
Er fühlte sich auf einmal sehr aufgedreht, aber er rührte sich nicht, weil Beth auf ihm lag und als sie dann meinte, sie sei müde, wurden seine Augenlider auch wieder schwer und er wurde ganz dösig.
"Was für Schäfchen?", fragte er leise, die Augen schon geschlossen.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 12:45 pm

"Ja, Schäfchen sind eine gute Idee. Jeder von uns ein Schäfchen, wie es über einen Zaun springt, um…" Sie murmelte immer leiser und gähnte, krallte sich in den Hosenbein von Riley fest. Langsam schlief sie ein, mit den Bild von Schäfchen vor den Augen.

Es war irgendwann gegen Mittag, als Annabeth aufwachte. "Auuuua." Sie lag am Boden, rollte sich einmal um und richtete sich auf. "Aua!" Sie rieb sich über das Gesicht und sah dann auf ihre Hand hinab. Blut? Ihres oder von jemand anderem? Sie riss die Augen auf und sah sich dann nach Riley um. Nicht nur ihr Hals schmerzte, auch ihre Nase. Und ihr Magen. Sie hatte Hunger.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 12:51 pm

Riley erwachte mit dröhnendem Kopf und vom Hals bis zum Steißbein tat ihm alles weh. Er hatte unbequem an die Wand gelehnt geschlafen, um Beth nicht zu wecken.
Leise stöhnend öffnete er die Augen und sah sich um. Was war das für eine Gasse? Außer ihnen lag nur noch ein älterer Junge in der Nähe, überall waren Zigarettenstummel und Glasflaschen verteilt.
Was war nur letzte Nacht wieder passiert? Gerade wandte er sich an Beth, um sie das zu fragen und außerdem, was ihr denn wehtat, als er einen erschrockenen leisen Schrei ausstieß.
"Beth! Um Himmels Willen, was hast du mit deiner Nase angestellt?" Er zuckte unter der Lautstärke seiner eigenen Stimme zusammen und verzog das Gesicht, ehe er sich aufsetzte und Annabeth forschend ansah.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 1:09 pm

„Ich weiß nicht. Es tut einfach nur unglaublich weh“, jammerte sie leise. Sie war in den letzten Monaten abgestumpft gegen Schmerz und es war eigentlich nicht so schlimm, es war einfach nur alles zu viel. Und nicht nur ihre Nase tat weh.
„Lass uns hier abhauen“, murmelte sie und runzelte leicht die Stirn. Sie war eigentlich furchtbar müde und hatte Kopfschmerzen. Am liebsten hätte sie sich in ein Bett gekuschelt und den Rausch ausgeschlafen. Oder was sie gerade hatte. Abr der Hunger war am stärksten. „Wir sollten was zum Essen besorgen.“ Sie konnte kaum klar denken, war dafür viel zu müde und fix und fertig.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 1:25 pm

Riley kniff die Augen leicht zusammen und rückte näher zu ihr, bis er auf einmal die Augen weitete. "Da ist ein Ring drin!" Wieder zuckte er unter seiner Stimme zusammen.
Er stand auf, half ihr auf die Beine und suchte kurz nach dem Rucksack, ehe er ihn schulterte und noch einen letzten Blick zu dem anderen warf, um zu prüfen, ob er noch am Leben war.
Aber der Junge schien zu atmen, also nahm Riley Beths Hand und machte sich auf den Weg aus der Gasse und zu irgendeinem Laden, wo es was zu Essen gab.
Mit der freien Hand fuhr er sich ein wenig durch die Haare, aber es waren so viele Knoten darin, dass sich nicht viel an seinem Erscheinungsbild änderte.
"Worauf hast du Lust?", fragte er und musterte ihre Nase besorgt von der Seite. Irgendwie befiel ihn bei dem Anblick ein ungutes Gefühl. Hatte er etwas damit zu tun gehabt?
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 1:54 pm

„Ry, sei still. Deine Stimme ist zu laut und tut weh“, maulte sie und schlenderte neben ihm her, ohne darauf zu achten, wohin sie gingen. Wenn man kein Zuhause hatte, konnte man sich auch nicht verirren. Also konnten sie dorthin gehen, wohin sie wollten. Da war schön. Zugleich aber auch traurig.
„Hm…“ Sie dachte nach, wohin sie gehen könnten. Sie hatten kein Geld mehr, das wusste sie. Ohne wirklichen Job, gab es kein Geld. Ohne eine Ausbildung wollten die Leute einen nicht einstellen. Sie waren pleite und das schon lange. Also mussten sie auf andere kreative Lösungen kommen. „Ein Supermarkt“, entschied sie. Sie sah sich um, wo der nächst war.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 2:06 pm

"Wir sehen furchtbar aus ...", murmelte er. So jemandem vertraute doch niemand.
Schweigend ging er weiter neben ihr her, bis er einen kleinen Supermarkt entdeckte. Bis auf die Kassiererin waren nur zwei Kunden darin, von denen einer gerade an der Kasse stand.
Riley sah zu Beth und nickte dann zu dem Laden hin, ehe er ihr voran eintrat, ein wenig zwischen den Regalreihen entlang schlenderte und dann zur Kasse ging, wo der Mann bereits verschwunden war.
"Entschuldigen Sie?", fragte er höflich und lächelte die Kassiererin an. "Können Sie mir sagen, wo ich Haferflocken finde?" Darauf hatten weder er noch Beth Lust und sie waren meist in einer Regalreihe, wo nichts von dem war, was sie brauchten.
"Sicher." Die junge Frau sah auf und hob bei seinem Anblick ein wenig die Brauen, versuchte aber, sich nichts anmerken zu lassen. "Da vorne, den zweiten Gang ganz hinter und dann links."
"Vielen Dank!" Er lächelte sie strahlend an, ehe er sich davon machte, Beth einen Blick zuwarf und sich dann umsah.
Schließlich ging er wieder zur Kasse zurück. "Entschuldigen Sie, es tut mir leid, aber ich kann die Haferflocken nicht finden." Entschuldigend lächelte er die Frau an, welche erst unzufrieden wirkte, dann aber kaum hörbar seufzte und aufstand, hinter der Kasse hervorkam und ihm bedeutete, ihr zu folgen.
Während Riley hinter ihr herging, sah er noch einmal unauffällig zu Beth, welche ein paar Reihen weiter stand.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 2:12 pm

Kaum war die Kassiererin mit Riley zwischen den Regalen verschwunden, zog sie sich die Kapuze ihrer Jacke noch tiefer in das Gesicht und begann sich Essen in die Taschen zu packen. Abgepacktes Brot, Aufstrich, Kekse, eben alles was sich lange hielt und sie schnell und möglichst lange satt machen würde, was in greifweite war. Sie war sogar so frech, dass sie, nachdem ihre Taschen voll wäre, es einfach in die Arm nahm. Und ohne lange zu zögern, rannte sie dann los, hinaus auf den Geschäft und um die nächste Ecke, um in die Gasse zu verschwinden. Sie hatte nicht darauf geachtet, ob man sie gesehen hatte. Wenn alles gut ging, würden sie bald weg sein aus der Stadt. Oder sonst etwas.
Schwer atmend lehnte sie sich gegen die Wand und sah hinab auf ihre Beute. Sie war nicht schlecht, das musste man einmal sagen. Heute und morgen würde es sicher reichen. Wenn sie nicht viel essen würden, auch drei oder vier Tage.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 2:33 pm

"Hey, was soll denn das?!", rief die Kassiererin auf einmal, als sie Beth mit vollbepackten Armen aus dem Laden stürmen sah. Verzweifelt und wütend setzte sie ihr nach, aber als sie bei der Tür war und nach draußen sah, fehlte von Beth bereits jede Spur.
Sie stieß einen Schrei aus. "Oh, verdammt! Wieso muss das mir passieren? Wenn ich das der Geschäftsleitung sage, kriege ich riesen Ärger! Und ich sage doch immer, ich brauch hier noch Unterstützung. Allein ist das einfach nicht zu machen!"
Riley trat zu ihr an die Ladentür. "Das tut mir sehr leid für Sie.", murmelte er mitfühlend und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
Mit einem Mal beruhigte sie sich, ein warmes, sicheres Gefühl durchströmte sie und sie atmete ruhiger, verwundert, entspannt. Mit leicht verwirrter Miene sah sie zu seiner Hand und er nahm sie weg.
"Entschuldigen Sie. Ihr Tag kann nur besser werden, was? Auf Wiedersehen."
Damit verschwand er aus dem Laden und sie fühlte sich so geborgen, dass sie nicht einmal bemerkte, dass er die Haferflocken gar nicht gekauft hatte.
Ungefähr hatte er gesehen, wohin Beth gerannt war, also dauerte es nicht allzulange, bis er sie gefunden hatte und zu ihr ging.
"Hm, sieht gut aus, was? Da haben wir ja einiges ergattert." Er nahm den Rucksack ab und fing an, alles hineinzupacken, was ging. Ihre Jacken trugen sie meistens am Leib, also war viel Platz.
Schließlich richtete er sich wieder auf und sah Beth an. Er musterte ihre Nase. "Hey, das sieht schmerzhaft aus. Warte mal, darf ich?"
Noch nie hatte er versucht, es ihr zu zeigen, meistens hatte er es so vorsichtig gemacht, dass sie es kaum bemerkt hatte, aber jetzt wollte er ihr richtig helfen.
Ganz sachte legte er ihr eine Hand an die Wange und betrachtete ihre geschwollene und blutverkrustete Nase. Etwas, das weder Wärme noch Kälte war, ging von ihm aus, wanderte seinen Arm entlang bis zu seinen Fingerspitzen und er konnte sehen, wie die Schwellung zurück ging und sogar ein wenig von dem Blut wieder in der Haut verschwand.
Er war lange nicht zu gut, wie es sein Vater war oder wie es seine Mutter gewesen war, aber er hatte auch nicht viel üben können, aus Angst, jemanden zu verschrecken oder gegen sich aufzubringen.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Apr 15, 2015 9:01 pm

Sie hielt ruhig, während er tat, was er tat. Was auch immer dies war. Sie konnte es nicht sagen, aber sie fragte nicht weiter nach. Sie wusste, dass es mehr als genug gibt, was nicht menschlich war. Diese Welt war verrückter, als sie noch vor einigen Monaten geahnt hatte. Also nahm sie es einfach so hin, wie es war und lächelte ihn nur an. Ein ehrliches Lächeln von Beth war in diesen Zeiten selten geworden und wenn, dann bekam es nur Riley zu sehen.
„Lass uns einen sicheren Ort suchen und dann etwas essen. Ich habe wirklich Hunger!“ Und das meinte sie auch so. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie zuletzt etwas gescheites gegessen hatte, wann sie überhaupt etwas gegessen hatte, andererseits wusste sie auch nicht mehr, was letzte Nacht geschehen war. Aber das spielte weiter keine Rolle, was geschehen war, war geschehen und sie versuchte in der Gegenwart zu leben. Von Tag zu Tag.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Do Apr 16, 2015 1:42 pm

Riley war erleichtert, dass sie nicht fragte, was er getan hatte oder wieso er es konnte. Zwar wäre ihm schon irgendeine Antwort eingefallen, aber so brauchte er sich nicht, zumindest noch nicht. Auch gut.
Ihr Lächeln wärmte ihm das Herz und er erwiderte es sachte.
Vielleicht fühlte sie sich jetzt auch ein wenig besser, weil er auch nicht ganz 'normal' war. Wie auch immer.
Er nickte. "Ja, ich auch. Geh voran." Er blieb natürlich neben ihr, aber er wusste nicht, wo sie hingehen sollten, diese Stadt war ihm so fremd wie die letzten vier. Einfach ein Stück gehen, Abstand zu dem Laden gewinnen und dann irgendwo essen.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Apr 17, 2015 9:27 pm

Sie wählte kein bestimmtes Ziel, sondern lief einfach die Gasse entlang, weg von dem Geschäft, in welchem sie geklaut hatten. Oder eigentlich sie. Aber sie wusste, da er sie nicht im Stich lassen würde. Das hatte er nie und würde es auch niemals tun. So viel stand für sie fest. Er war die einzige Konstante in einem Leben, welches regellos und chaotisch war. Sie beachtete nicht weiter das Knurren ihres Magens und strebte auf einen Park zu, welcher vor ihnen aufgetaucht war. Auch wenn sie die meiste Zeit über in den Städten verbrachten, so liebte sie die Natur noch immer mehr als den Großstadtdschungel.
„Dorthin, das wirkt schön.“ Der Park war nicht Klein und es war mehr als nur ein paar Bäumchen. Dort herrschte noch der Hauch von Wildnis und der Wolf in ihr fühlte sich dort wohl.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Apr 17, 2015 11:19 pm

Natürlich. Er lächelte ein wenig und nickte.
Als sie ein gutes Stück in den Park hineingegangen waren und der Lärm der Stadt nicht mehr allzu laut war, breitete Riley ihre beiden Regenjacken auf dem Boden aus, damit sie sich nicht ins feuchte Gras setzen mussten.
Dann setzte er sich im Schneidersitz auf seine Jacke, nahm den Rucksack ab und fischte etwas von dem Essen heraus.
"Was willst du als erstes?", fragte er, den Blick ins Innere des Rucksacks gerichtet.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Sa Apr 18, 2015 6:09 pm

„Was ist mir egal, einfach irgendetwas“, gab sie zurück, während sie sich neben ihm auf den Boden sinken ließ. „Ich hab einfach nur Hunger.“ Und das entsprach der Wahrheit. Wenn man solch einen großen Hunger hatte, dann war man wirklich nicht mehr wählerisch, was das Essen anging. Hauptsache der Magen schmerzte nicht mehr vor Hunger.
Sie genoss den Geruch, welcher der Park verströmte. Er roch nach Freiheit und Wildnis, nach Kräutern und Tieren, welche hier wohnten. Sie würde sich gerne zu ihnen gesellen, doch sie scheute sich davor. Sicherlich auch aus Angst, dass sie sich nicht unter Kontrolle hatte, so wie das erste Mal, als es geschehen war. Und so sehr Chaos und Planlosigkeit inzwischen zu ihrem Leben gehörte, konnte sie darauf verzichten.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Apr 20, 2015 11:11 am

Riley nickte und breitete einfach mal ein paar Sachen zwischen ihnen auf der Wiese aus, ehe er erstmal die Wasserflasche nahm und eine ganze Weile lang trank. Wasser war in der Stadt am nervigsten zu besorgen. Es war schwer und man konnte deswegen keinen großen Vorrat mit sich herumtragen und die Flaschen einfach an irgendeinem Wasserhahn aufzufüllen war in einer Großstadt meistens auch nicht ratsam, obwohl oft keine andere Möglichkeit blieb.
Er stellte die wieder verschlossene Flasche zur Seite und nahm sich von dem Brot.
"Was machen wir heute noch?", fragte er Beth schließlich, als auch sie etwas gegessen hatte und jetzt vielleicht eher zu einem Gespräch aufgelegt war.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 04, 2015 6:26 pm

Sie kaute noch auf einem Stück Brot herum und zuckte mit den Schultern. Der Tag war lang und stand ihnen offen. Sie konnte tun und lassen, was sie wollten, nichts würde ihnen im Weg stehen. Sie konnten alles machen, was sie wollten. Und dies war das Problem. Sie hatten zu viel Auswahl und kein Ziel. Aber ziellos herum zu irren war nicht befreiend, sondern fühlte sich verloren an. Doch sie hatte Riley, das gab ihr Sicherheit.
„Weiter ziehen?“, schlug sie vor. Einen großartigen anderen Plan hatte sie nicht. Vielleicht am Abend in eine Bar gehen und Spaß haben. Aber ansonsten? Wusste sie nicht, was sie machen sollten.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 04, 2015 7:48 pm

Riley nickte nur, legte sich auf den Rücken, den Kopf auf einen angewinkelten Arm gebettet und in der freien Hand sein Brot. Nachdenklich sah er in den Himmel, durchsetzt von Wolken und den Bäumen des Parks.
"Welche Himmelsrichtung darfs diesmal sein?", fragte er. Ja, ihr Leben war sicher nicht leicht. Aber wenn man es als eine Art Spiel sah, in dem es einfach immer nur forwärts ging, konnte es auch angenehm sein. Trotzdem fand er es schwierig.
Aber, dass er bei Beth war, machte es erträglich. Er drehte den Kopf zu ihr und lächelte.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Mai 06, 2015 8:33 pm

Sie knabberte noch am Stücken Brot herum und zuckte dann mit den Schultern, um ihn zu zeigen, dass es ihr egal war, wohin, sie gingen. „Nehmen wir einfach den nächsten Bus oder Zug oder so“, schlug sie vor. „Oder wir laufen einfach dorthin los.“ Sie deutete in irgend eine Richtung, welche ein wenig weiter hinein in den Park führte. Aber in Wirklichkeit war es ihr egal. Und auch Riley war die Richtung nicht so wichtig.

Einige Stunden später, in später Nacht, betrat die beiden eine alte Bar. Schon als sie die Türe öffneten, schlug ihnen der Lärm der Musik und Leute und der Geruch von Alkohol und Rauch entgegen. Genau solch ein Ort, an welchem sich Beth seit neuestem wohl fühlte. Natürlich führte es immer zu Problemen, aber man sah ihr nicht wirklich an, dass sie doch noch sehr jung war.
„PARTY!“ Sie platze in die Bar, aber ihr Stimme ging bei dem ganze Lärm unter. Sie grinste Riley an, bevor sie zu der Bar eilte. „Was möchtest du haben?“
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mi Mai 06, 2015 8:41 pm

Riley folgte ihr grinsend. Ja, anfangs hatte er solche Orte nicht gemocht, aber irgendwann hatten sie einfach etwas zum Betäuben gebraucht, Gedanken, Gefühle, ...
Und mit der Zeit kam er besser damit klar, bis er es manchmal auch als angenehm empfand, in solch einer Gesellschaft zu sein. "Whisky auf Eis.", antwortete er mit erhobener Stimme, um über den Lärm zu hören zu sein, während er ihr folgte.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 4:35 pm

Sie nickte und gab die Bestellung an den Barkeeper weiter. Zwar sah er sie einige Moment lang zweifelt an, als könnte er nicht glauben, dass sie schon Alt genug war, zuckte aber schließlich mit den Schultern und richtete ihnen zwei Whisky auf Eis. Er hatte bei so vielen Kunden nicht die Zeit, sich um zwei Jugendliche zu kümmern, welche sich ihrerseits scheinbar nicht darum kümmerten, was erlaubt war und was nicht.
Nachdem Annabeth mit ein paar Münzen bezahlt hatte, schlängelte sie sich zu Riley zurück und reichte ihm sein Glas. Sie atmete einmal tief durch, was sie beinahe zum husten brachte und grinste dann breit ihren Seelengefährten an.
„Wir sollten öfters in solche Bars kommen“, meinte sie.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 5:00 pm

Lächelnd nahm er das Getränk entgegen und nahm einen Schluck. Obwohl er sich nicht an seine Zeit in Schottland erinnern konnte, brachte es ein Gefühl von Heimat mit sich. Anders als es das Haus seiner Eltern in Amerika bringen würde, aber dennoch vertraut.
"Welche Bars speziell?", fragte er grinsend. Sie waren in vielen verschiedenen gewesen.
Sie hatten schon so viel erlebt ...
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 5:48 pm

„Die hier. Die ist nett. Sie hat eine entspannte Stimmung und…“ Beth zuckte mit den Schultern. Manches Mal konnte man nicht mit Worten beschreiben, wieso man einen Ort mochte. Und eigentlich war sie auch kein Freund von Menschenansammlungen. Aber hier war es irgendwie okay. Entspannend.
„Komm lass und tanzen gehen.“ Sie nickte mit dem Kopf zu einer kleinen, freien Fläche, auf welcher ein paar angeheiterte Gäste sich zu der beinahe nicht wahrnehmbaren Musik bewegten.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 6:25 pm

"Ja, stimmt." Riley lächelte und nickte. Er wusste, was sie meinte.
Er nahm noch einen großen Schluck, stellte sein bereits leeres Glas auf einen Tisch und folgte Beth. Zwar konnte er nicht besonders gut tanzen, aber er bewegte sich doch gern dazu.
Übertrieben höflich nahm er ihre Hand und führte sie auf die Tanzfläche, grinste sie an.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 6:28 pm

"Wir sind hier nicht bei einem Ball", meinte sie ebenso grinsend. Doch sie entzog ihm nicht seine Hand. Und in Wirklichkeit war es ihr egal, was die anderen Gäste von ihr denken würden. Hauptsache sie hatten ihren Spaß. Doch kaum waren sie auf der Tanzfläche, ließ sie seine Hand los und begann sich zu bewegen. Und es dauerte auch nicht lange, bis sich einige jüngere Männer zu ihnen gesellten und Beth antanzten. Sie registriertes es nur mit einem Grinsen.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 7:13 pm

Lächelnd blieb er in ihrer Nähe, sich ebenfalls zur Musik bewegend. Allerdings behielt er die anderen Tanzenden genau im Auge und war nicht ganz so positiv ihnen gegenüber eingestellt. Wenn einer auch nur auf die Idee kommen sollte, Beth irgendwie zu berühren, wie sie es nicht wollte, würde er es mit Riley zu tun bekommen.
Mittlerweile zog er auch nicht mehr so oft den Kürzeren wie früher, wenn er sie verteidigte, denn er war größer und stärker geworden.
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