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 Ein Herz und eine Seele

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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 8:38 pm

Immer enger tanzte sie mit einem der Jungs, welcher ganz offensichtlich an ihr Interesse zeigte. Sie hatte Riley nicht vergessen, aber sie war hier um Spaß zu haben und den würde sie auch haben. Das hatte sie sich auf jeden Fall vorgenommen. Und bisher sah es danach aus, als würde es auch so kommen. Er kaufte ihr noch einen Drink, welchen sie eilig exte. Leicht schummrig war ihr schon, als sie begann sich abzuknutschen.
"Komm, lass uns nach hinten gehen", meinte er leise und lächelte sie an. Sie nickte und gemeinsam quetschten sie sich durch die Menschen in die Richtung der Toiletten. Im Vorraum zu dieser setzten sie das Knutschen fort, innig und fest verschlungen, bis mit einem Mal sie gegen die Wand gedrückt wurde. Sie riss die Augen auf, doch mit einem Mal waren sie nicht mehr zu zweit, sondern zu viert. Sie gab ein erschrockenes Quicken von sich, doch einer der anderen Männer hielt ihr den Mund zu, während ein anderer seine Hände auf ihren Oberschenkel legte.
Sie riss sich zusammen, spürte aber, wie der Wolf seinen Kopf hob und Blut witterte.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Mai 11, 2015 10:37 pm

Rileys Augen verengten sich, als er sah, wie Beth mit dem Jungen den Raum verließ, aber es war ihre Sache und er wollte ihr nicht reinfunken, wenn sie es doch wollte.
Obwohl ihm langsam schwummrig vom Alkohol wurde, denn er hatte mittlerweile schon ein paar Gläser mehr gehabt, tanzte er noch ein wenig und versuchte, sich daran zu hindern, Beth nachzulaufen. Häng nicht immer wie eine Klette an ihr, sonst vergraulst du sie noch.
Aber es war schwer.
Dann, mit einem Mal, durchzuckte ihn ein Schmerz, von dem er nicht wusste, ob er psychisch oder physischer Natur war. Er taumelte und kniff die Augen zusammen, weil sich alles ein wenig drehte. 'Wenn du dich entscheidest, ein Schutzengel zu sein ...' Die Stimme seines Vaters hallte ihm durch den Kopf.
Riley wankte noch immer, stieß gegen Tanzende und hielt sich schließlich an einem Stehtisch fest, ehe er die Augen wieder aufriss und ins Leere starrte. "Beth!", flüsterte er alamiert und sah auf, eilte in die Richtung, in die sie gegangen war. Dieser Dreckskerl, was hatte er mit ihr gemacht?
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Di Mai 12, 2015 9:41 am

Wild begann Beth zu strampeln und auch wenn die Jugendlichen im ersten Moment überrascht waren, wie kräftig sie war, hielten sie alle zusammen sie gegen die Wand gedrückt und weiterhin den Mund zu. Sie zitterte am ganzen Körper, von den kalten Händen und wandte sich, doch ziemlich erfolglos. Nur die Hand über ihren Mund verrutschte kurz und sie nutzte die Chance, riss den Mund auf und biss in das Fleisch.
Der Junge stieß einen gellenden Schrei aus, als das Blut über seine Hand zu rinnen begann und riss sie zurück. Erschrocken umklammerte er sie und Annabeth nutzte die Chance. Alle anderen waren zu verdattert, als das sie schnell reagieren konnten. Sie stieß einen lauten Schrei aus, der mehr dem Jaulen eines Wolfes glich, als einem menschlichen Schrei.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Di Mai 12, 2015 1:18 pm

Panisch stürmte Riley durch die Bar, rempelte die Leute aus dem Weg und wusste nicht, wo Beth war. Dann hörte er einen Jungen schreien und kurz darauf Beth.
"Beth!", rief er entsetzt, rannte in die Richtung, aus der die Schreie gekommen waren, dann sah er sie. "Beth!"
Sein Herz klopfte wie verrückt, er hatte die Fäuste geballt und das Adrenalin, das ihn durchtrömte, machte seinen Kopf klar, auch, wenn panische Gedanken darin umherflogen.
Sicher lag es auch an dem Alkohol, aber auch ohne all den Whiskey hätte er ziemlich genauso gehandelt, wie er es jetzt tat. Hier ging es um Beth, da kannte er keine Gnade. Er packte einen der Jungen an den Schultern und riss ihn beiseite, holte mit einer Faust aus und schlug sie dem nächsten ins Gesicht, ehe er dem dritten seine zweite Faust in den Magen rammte.
"Ihr Drecksäcke! Weg von ihr!" Ihm wurde übel, als er sah, wie einer von ihnen sie berührte, packte dessen Hände und riss sie von ihr weg. "Beth, lauf!"
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Do Mai 14, 2015 10:13 pm

Sie zögerte nicht lange und sobald sie konnte, verpasste sie noch einem von den Typen einen Schlag und lief dann los, hinaus aus der Toilette. Die Tränen, welche ihr gerade zahlreich über die Wangen liefen, fielen ihr genau so wenig auf, wie ihr Zittern. Eigentlich hätte sie auf Riley warten sollen, mit ihm zusammen dort hinaus, doch sie hatte solche Angst, dass sie die Bar einfach verließ, ohne lange darüber nachzudenken. Kurz darauf schrieen Menschen auf, als ein Wolf durch die Stadt lief.

Die Jungs zögerten nicht und nahmen sich Riley vor, welcher sie gerade um ihren Spaß gebracht hatte. Und das wollten sie ihm auf jeden Fall heimzahlen, so viel stand fest. Sie waren auch in der Überzahl, sodass es ein leichtes war.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Do Mai 14, 2015 10:31 pm

Als er sah, dass Beth entkommen konnte, ohne verfolgt zu werden, wurde ihm das Herz um einen gefühlten Zentner leichter.
Er spürte die Schläge und Tritte kaum, wehrte sich, kam aber gegen die Überzahl an Gegnern nicht an. Schließlich kauerte er sich einfach zusammen, die Arme schützend über den Kopf und wartete, dass es aufhörte.
Schließlich, als er kaum noch bei Besinnung war, ließen sie von ihm ab. Er wartete, lauschte seinem keuchenden Atem und seinem Herz, bis sich beides ein wenig beruhigte, dann stand er mühsam auf und verließ die Bar, um nach Beth zu suchen.
Die frische Luft draußen brannte in seinen Lungen, aber es tat gut.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 14, 2015 10:07 pm

Sie hatte sich in einer dunklen Ecke verkrochen – nackt. Die Verwandlung hatte ihre Kleidung zerreißen lassen, doch schon davor war beinahe nichts mehr davon heil gewesen… Sie zitterte am ganzen Körper und schluchzte leise, die Tränen rannen ihr unkontrollierbare über den Körper. Es schmerzte und sie fühlte sich beschmutzt, brachte kein Laut heraus, weil ihr Hals vollkommen zu war.
Beth wartete. Wartete auf den Einzigen, welcher ihr etwas bedeutete. Auf ihren Schutzengel. Riley.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 14, 2015 11:34 pm

Riley taumelte durch die düsteren Gassen, hielt sich die schmerzende Seite, obwohl es natürlich nichts brachte, erst recht nicht, da im Grunde alles schmerzte. Dennoch spürte er es kaum, das einzige, was zählte, war, dass Beth in Sicherheit war. Ein beharrliches Gefühl der Angst hatte sich jedoch in ihm eingenistet. Was, wenn er sie einmal nicht spürte? Weshalb auch immer ... was, wenn sie in Gefahr geriet und er nicht zu ihr konnte?
Mit schlurfenden Schritten bewegte er sich vorwärts, einen Fuß vor den anderen. Er wusste nicht, wieso er sie so schnell fand, ob das auch etwas von dem war, was sein Vater ihm beigebracht hatte oder ob er sie einfach schon gut genug kannte, um genau zu wissen, wohin sie ging.
Trotzdem dauerte es unerträglich lange, bis er bei ihr war.
"Beth!", rief er leise, als er die Gestalt dort kauern sah. Er wusste einfach, dass sie es war. Sofort zog er sich seine Jacke aus und legte sie über sie, ehe er sich auch das Tshirt auszog und es ihr reichte. Es war lang und würde fürs Erste reichen müssen, bis er ihr eine Hose besorgt hatte.
Sie waren schon ein ganzes Stück von der Bar entfernt, trotzdem wollte er am liebsten weiter. In die nächste Stadt, die vermutlich nicht viel besser sein würde, aber es wäre nicht diese Stadt. Erschöpft setzte er sich dicht neben sie. "Es tut mir leid.", flüsterte er, den Kopf an die Steinwand hinter sich gelehnt. "Ich hätte besser aufpassen sollen. Es tut mir so leid, Beth."
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 15, 2015 9:13 pm

Zwar rannen ihr noch immer die Tränen über die Wangen, doch trotzdem umarmte sie Riley, sobald er bei ihr war. Sie fühlte sich nur mit ihm sicher, niemand anderer war so eine wichtige Person für sie, ohne ihm wäre sie vermutlich schon tot, wie er gerade eben wieder bestätigt hatte. Und dafür hatte er sich einiges an Schmerz eingehandelt. Sie kniete sich hin, vor ihm ihn und streichelte einige Strähnen aus seinem Gesicht. Sanft, noch immer weinend.
„Es tut mir so Leid. Danke… Kannst du… Du hast mir…“ Sie deutete auf ihre Nase, wo noch immer der Ring in ihrer Nase steckte. „Kannst du da bei dir selbst machen?“, fragte sie leise und streichelte ihn sanft und vorsichtig über die Wange. „Du hast mich gerettet. Wieder. Du bist immer für mich da. Wie könnte ich das wieder gut machen?“
Sie wollte Riley klar machen, dass sie ihm dafür dankbar war, was er für sie gemacht hatte. Dass sie es nicht als selbstverständlich hin nahm und dass sie ihn dafür liebte. Liebte wie einen Bruder, liebte, wir einen Seelengefährten. Immer und immer wieder strich sie ihm über die Haare.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Di Jun 16, 2015 12:57 am

Riley erwiderte die Umarmung und hielt sie fest, beschützend und so, als wollte er sie nie wieder loslassen, außer, sie wollte es.
Er war so froh darüber, dass sie einigermaßen in Ordnung war, dass auch ihm vor Erleichterung und der Angst, die er um sie gehabt hatte, die Tränen kamen. "Dir wird nie wieder jemand etwas antun, ich versprech's. Ich werd alles tun, um so etwas für immer von dir fern zu halten.", murmelte er.
Er wusste sofort, was sie meinte, als sie auf ihre Nase deutete. "Ich weiß nicht ...", antwortete er wahrheitsgemäß. "Ich ... glaube nicht, ich hab's nie versucht."
Doch er spürte die Schmerzen ohnehin kaum, denn sie und ihre sanften Berührungen vertrieben sie.
"Du musst überhaupt nichts gut machen.", flüsterte er und drückte sie noch einmal vorsichtig an sich. Er wollte nicht, dass sie sich ihm gegenüber etwas schuldig fühlte. "Dafür bin ich da, ich pass auf dich auf." Sachte berührte er ihr Gesicht und ließ seine Gabe fast instinktiv für Beth sorgen. Alles, was wichtig war, war, dass sie sich sicher fühlte, dass sie sicher war. Dann fühlte sich auch Riley selbst sicher.
"Zieh das Tshirt an, Beth, es ist kühl.", flüsterte er, hielt sie aber noch immer fest. Solange sie ihn ließ, würde er bei ihr bleiben, auf sie acht geben und für sie da sein.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Jun 19, 2015 10:40 pm

Schweigend zog sie das T-Shirt an, auch wenn sie sich schlecht fühlte, da er nun ohne unterwegs war. Doch was sollte sie sonst machen? Er war nun einmal der einzige, der für Sie es war. Aber sie würde sich immer für ihn da sein, wenn sie es könnte. Was aber bei weitem nicht so oft der Fall war, wie anders herum. Doch irgendwie waren sie auch ein perfekt eingespieltes Team.
Sie nahm ihn in die Arme, wie er sie immer in den Armen hielt und ließ noch einmal den Tränen freuen Lauf, bevor er alle Gedanken an das Geschehene zur Seite schob. Sie hatte keine Zeit sich in Angst zu verkriechen und würde das niemals tun. Was geschehen war, war geschehen und sie könnten es nicht ungeschehen machen. Jetzt galt es voran zu blicken und weiter zu machen. Wieder einmal...
"Wir sollten uns eine Ort zum schlafen suchen", meinte sie leise. Zwar wäre das ohne gescheitem Gewand nicht so angenehm, aber vielleicht würde es ihr ja gelingen, ihre Wolfsgestalt anzunehmen.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Jun 26, 2015 2:37 pm

~ Ein paar Tage später ~

Die Sonne stand tief und färbte den Himmel rot und golden, als sie den Waldrand erreichten. Städte mochten keinen Wald, deshalb hatten sie ein ganzes Stück gehen müssen. Riley war es ausnahmsweise nur recht, dass Beth hin und wieder im Wald schlafen wollte, vom Stadtleben hatte er allmählich genug. Und Gefahren gab es sowohl in düsteren Straßen, als auch im finsteren Wald. Es war nur die Frage, mit welchen davon sie besser klar kamen. Aber der Engel hatte einen Wolf bei sich, weshalb er sich zumindest wegen anderen Wildtieren nicht mehr allzu viele Sorgen machte. Und wenn doch, dann dachte er an jenen Tag zurück, als sie noch so jung gewesen waren.
Auch jetzt waren ihre Körper nicht alt, kaum erwachsen, doch das Leben hatte dafür gesorgt, dass Verstand und Geist schon lange älter waren als sie aussahen.

Müde folgte er Beth durch den Wald und wartete darauf, dass sie einen Platz auswählte, an dem sie diese Nacht verbringen würden.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Jun 26, 2015 5:15 pm

Der junge Hybrid war froh, dass sie nicht in der Stadt übernachteten. Sie fühlte sich dort zwar grundsätzlich nicht unwohl, aber sie war eben doch ein Wesen, welches seine Zeit lieber in der Natur verbrachte. Wenn es ginge, würde sie am liebsten in den Wald verschwinden, doch so einfach war das alles nicht. Alleine würde sie es vielleicht machen können, alleine würde sie als Wolf durch die Gegend streifen und jagen können. Aber sie wollte Riley nicht verlieren oder zurück lassen, also hatte sie sich nicht eingestanden, diese Wunsch haben haben.
Bis vor kurzem. Bis zu dem Vorfall.
Seitdem war sie unruhig und unausgeglichen. Riley, ihr einziger Begleiter, bekam es ab. Doch sie hoffte im Stillen, dass er es ihr nicht so böse nehmen würde, wie sie fürchtete. Das würde nicht nur ihm, sondern vor allem sie verletzten. Sie wollte ihn nicht verlieren, nicht einmal im Ansatz. Sie wollte ihn bei sich haben. Für immer und Ewig. Was wäre sie ihn ihm?

Als sie in den Wald traten, umfing sie kühle, beruhigende Stille. Die meisten Tiere hatten sich schon schlafen gelegt, das konnte sie deutlich spüren. Sie hatte ein Gespür für den Wald und die Lebewesen welche darin lebten. Wohl ein Erbe ihrer wölfischen Seite. Sie blickte sich um nach einem Plätzchen, welches schützend für die Nacht wäre. Und sie sah es auch schon. Zwei Bäume waren umgekippt und hatten eine Schneise in große Hecken geschlagen. Das kleine Plätzchen war nur von einer Seite einsehbar und sollte sich jemand von der anderen nähern, würden sie es sofort bemerken.
Der einzige Nachtteil: Sie konnten kein Feuer machen. Der Boden war voller trockenem Laub und Gras, sodass dieses sich rasend schnell zu einem Waldbrand entwickeln würde. Doch das das störte sie bei weitem weniger, als man denken konnte.
„Hier“, sagte sie und deutete auf ihren Schlafplatz.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Fr Jun 26, 2015 11:11 pm

Riley hatte nichts gegen Natur, hier hatte er ein Gefühl von Freiheit, aber übernachten tat er doch lieber mit einem Dach über dem Kopf. Dieses Privileg hatten sie allerdings ohnehin nur noch sehr selten, weshalb es auf weichem Waldboden vermutlich angenehmer als in einer dunklen Gasse auf Teer war.
"Okay.", gab er zurück, als er den Platz kurz in Augenschein genommen hatte. Zuerst sah er sich natürlich den Boden an, die Umgebung, den Schutz um die Schlafstelle. Dann die Pflanzen in der Nähe, obwohl er nicht wirklich über das Wissen verfügte, welche davon vielleicht giftig waren und welche nicht. Aber die meisten vergifteten sowieso nur durch einnahme, denn durch Berührung, und sie hatten nicht vor, irgendwelche Blätter zu essen, also ...
Zu guter letzt sah er die Bäume nach oben und überprüfte, ob es vielleicht morsche Äste gab, die auf sie hinunterstürzen könnten.
Riley nahm den Rucksack ab und suchte sich eine besonders ebene Stelle aus, auf die er sich schließlich setzte. "Und jetzt, Wölfchen? Gleich schlafen oder noch irgendwas machen?"
Irgendwann hatte er angefangen, sie so zu nennen. Als der Schock um das Erkennen ihrer Art ein wenig abgeflaut war und er ihr zeigen wollte, dass er damit, dass sie ein Werwolf war, kein Problem hatte. Langsam wurde sie aber größer, als er es war und das 'chen' war höchstens noch ein Zeichen der Vergangenheit, besonders aber dafür, dass sie ihm mehr bedeutete als irgendwer sonst, dass sie geborgen und sicher leben sollte.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Sa Jun 27, 2015 9:50 am

Da Annabeth keine Tasche hatte – diese hatte sie schon vor längerem bei einer ähnlich prekären Situation verloren – setzte sie sich einfach auf das Stückchen Gras und sah hinauf in die Bäume, als könnte sie dort eine Antwort auf ihre Probleme und Fragen finden. Was sie aber natürlich nicht tat. Denn sie wusste nicht einmal, was die Frage war, welche sie beantwortet bekommen wollte.
"Lass uns schlafen", meinte sie kurz angebunden wie die letzten Tage. Es hatte sie mitgenommen. Jemand Außenstehendem wäre dies vermutlich nicht aufgefallen, aber Riley… Er kannte sie zu gut, um nicht zu wissen, wann es ihr schlecht und wann es ihr gut ging. Und gut war definitiv etwas anderes. Wenn es ihr gut gegangen wäre, hätte sie gestrahlt im Angesicht der Tatsache, dass sie im Wald waren und hätte diesen erkundet, in der einen oder andere Gestalt. Aber jetzt… Sie saß nur da und starrte den Wald an, als wüsste er, was sie zu tu hatte, damit es ihr wieder besser ging.
Beth legte sich hin, rollte sich zusammen. Sie brauchte kein Kissen und keine Decke. Sie hatte lange genug unter freiem Himmel und ohne Komfort gelebt. Sie schloss die Augen und versuchte einfach an nichts zu denken und einfach nur die Ruhe des Waldes zu genießen… Möglichst schnell zu schlafen… Vielleicht würde es morgen ja schon eine Spur besser sein, als heute.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Sa Jun 27, 2015 12:26 pm

Riley sah sie bedrückt an und nickte schließlich ganz leicht. Es würde dauern, bis das verarbeitet haben würde und selbst wenn es ihr gelang, woran er nicht zweifelte, weil sie eine starke Persönlichkeit war, würde es sie dennoch nie ganz abschütteln können.
Hin und wieder, wenn es zu schlimm wurde, berührte er sie vorsichtig und nahm ihr den Schrecken und die Angst für eine Weile, verschaffte ihr ein sicheres und geborgenes Gefühl, doch immer konnte er es nicht tun. Selbst wenn sie es zulassen würde, dass er pausenlos ihre Hand hielt, wäre es nicht richtig. Riley befürchtete, dass sie das Erlebnis sonst nur noch länger verfolgen würde und es schwerer würde, es zu überwinden.
Dennoch schmerzte es ihn jeden Tag, sie so zu sehen.
"Schlaf gut, Beth.", flüsterte er, als er sich ebenfalls hingelegt hatte, ganz in ihrer Nähe, keine zwei Schritte von ihr entfernt.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 28, 2015 2:02 pm

Sie antwortete nichts mehr, sondern versuchte angestrengt zu schlafen. Doch gerade dadurch, dass sie so sehr versuchte zu schlafen, konnte sie es nicht und wälzte sich hin und her, ohne tatsächlich einschlafen zu können. Immer wieder kehrten ihre Gedanken zu dem Ereignis von vor in paar Tagen zurück und immer dann wandte sie sich wieder um, sodass es leise raschelte. Es war ruhig im Wald und nur gelegentlich hörte man, wie nachtaktive Tiere sich durch das Blättergewirr schoben. Sie selbst konzentrierte sich schließlich auf diese Geräusche und versuchte nicht weiter nachzudenken und schlief schließlich, spät in der Nacht doch endlich ein.
Doch ihr war kein ruhiger Schlaf vergönnt, wie es schien. Sie wälzt sich im Schlaf hin und her, finstere Träume griffen nach ihr und hielten sie fest in ihrem eisigen Griff. Gedanklich war sie wieder auf der Toilette, nur waren keine Männer dort, welche nach ihr griffen, sondern weißem gesichtslose Gestalten, mit eiskalten Händen. Und sie, sie stand bewegungslose in der Ecke, nicht fähig sich zu wehren.
„Nein…“, murmelte die schlafende Beth, während sie sich immer wieder einmal umwälzte. „Lasst mich… Riley…“ Selbst im Schlaf rief sie nach ihrem besten Freund, nach ihrem Beschützer. Doch der Albtraum schien mehr zu sein, schien sich, seinen Weg hinaus in die reale Welt zu suchen.
Langsam, Stück für Stück, wurde die Umgebung finsterer, bis man weder den Himmel noch die Bäume sehen konnte. Dafür erschienen gesichtslose, weiße Gestalten und gingen langsam auf die schlafende Beth zu.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 28, 2015 11:16 pm

Riley hatte die Augen geschlossen und versuchte, nicht allzu sehr daran zu denken, was in diesem Wald wohl so alles des nachts umherlief. Lange konnte er aber ohnehin keinen Gedanken daran verschwenden, denn er hörte, wie unruhig Beth schlief, zumindest versuchte, einzuschlafen und als er sich ihr zuwandte, sah er ihren Schemen im Zwielicht. Bedrückt lauschte er ihrem unregelmäßigen Atem und dem leisen Rascheln, wenn sie sich von einer Seite auf die andere warf. Schlaf, Beth, dachte er besorgt. Schlaf und ruh dich aus.
Irgendwann fielen ihm selbst die Augen zu, nachdem er sich, um nicht wegen Sorge um Beth eine schlaflose Nacht hinter sich zu bringen, auf das Rauschen der Baumkronen über ihnen konzentriert hatte.
Als sie jedoch seinen Namen murmelte, erwachte er augenblicklich aus dem leichten Schlaf, in den er gesunken war.
Im Glauben, dass sie vielleicht aufgewacht war, richtete er sich halb auf und murmelte: "Beth, alles ist gut, ich -" Seine ausgestreckte Hand, die fast schon Beths Schulter berührte, hielt inne, als Riley stockte.
Es war so dunkel um sie herum so schwarz überall! Wo kam die Finsternis her? Sein Herz begann, rasend schnell zu schlagen, als er die Gestalten sah, die sich Beth näherten. Entsetzt starrte er in ihre Gesichter, die keine waren und atmete zittrig und flach ein und aus.
"Beth!", flüsterte er wie zur Salzsäule erstarrt.
"Weg von ihr!", rief er schließlich, als die Gestalten weiterhin auf das Mädchen zugingen, das unter seinem Schutz stand. Er konnte die Angst aus seiner Stimme vertreiben, doch in seinem Blick blieb sie, als er sich in all der bedrückenden Dunkelheit vor Beth stellte. Wenn die Gestalten nur nicht überall wären! Riley streckte die Arme zu beiden Seiten aus und wünschte sich, er hätte auch eine Gabe, die verteidigte.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 28, 2015 11:27 pm

Der Schlaf von Beth war noch unruhiger geworden, wenn man von schlaf überhaupt noch reden konnte. Sie wälzte sich zwar nicht mehr hin und her, aber inzwischen stieß sie schon klangen Laute aus, auch wenn es keine verständliche Worte mehr waren, welche aus ihrem Mund entkamen. Sie schien scheinbar richtig Angst zu haben, selbst Schweiß war schon auf ihrer Stirn zu sehen. Oder auch nicht, denn es war nichts mehr zu erkennen. Die Dunkelheit schien doch bedrückender zu werden, noch zu ihnen aufzurücken und beinahe schon nach ihnen zu greifen.
So wie die gesichtslose Gestalten. Die anfangs noch langsam stehenden Wesen gingen immer schneller auf sie zu, Strecken die Arme aus und inzwischen waren auch laute zu hören. Stöhnend, lachend, keuchend. Sie schrieen immer lauter und kamen auf sie beide zu.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 28, 2015 11:36 pm

Die Dunkelheit schien sich zu verfestigen, machte das Atmen schwer und nun konnte er Beth kaum noch sehen, die Gestalten aber viel zu gut. Wie konnte das sein? Was waren das für ... Wesen?
Riley hatte Angst, Angst vor diesen Kreaturen, Angst vor dem, was sie tun würden, am meisten aber Angst um Beth, denn nur auf sie schienen sie es abgesehen zu haben. Beths Klagen und die Geräusche, die die Gestalten von sich gaben, jagten ihm einen Schauer nach dem anderen über den Rücken und Riley ballte die Hände zu Fäusten, damit sie weniger zitterten und weil sie die einzige Waffe waren, die er hatte.
Die Straße hatte ihn gelehrt, damit immer besser umzugehen, doch hier waren einfach zu viele Gegner! Dennoch stieß er einen verzweifelten und wütenden Schrei aus und schlug nach der Gestalt, die Beth am nächsten war - und seine Faust ging ohne Widerstand durch sie hindurch. Sein eigener Schwung brachte Riley fast aus dem Gleichgewicht er taumelte und begann, zu zittern, als eine weitere Gestalt einfach durch ihn hindurch ging. "Was ist das für ein Zauber?", stieß er mit bebender Stimme aus und sah sich panisch nach Beth um. Es war so verdammt dunkel! Die Finsternis schien sich auf seinen ganzen Körper zu legen, ihn zu lähmen, ihm die Luft zu rauben und sich auf seine Augen zu drücken. "Beth!", schrie er und schlug wie wild nach dem Gestalten - erfolglos. Ihr Klagen schnitt ihm ins Herz.
Oh bitte, Vater, was ist das hier? Wie kann ich ihr helfen?
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   So Jun 28, 2015 11:53 pm

Langsam, Schritt für Schritt kamen die Gestalten näher. Sie alle waren doch unterschiedlich, manche Kleiner, manche Größer, manche Dünner und manche Dicker. Sie alle hatten auch ein anderes Verhalten, gingen unterschiedlich schnell und auch ihre Stimmen unterschieden sich. Doch was sie alle gemein hatte, war die Tatsache, dass sie kein Gesicht hatten und das sie alle nicht nur weiß waren, sondern auch leicht zu leuchten schienen.
Als sie erste Gestalt Beth erreichte und diese Berührte, riss diese die Augen auf und saß beinahe sofort aufrecht. Sie stieß einen schrillen Schrei aus, welcher alle Gestalten dazu zu bringen schien, dass sie langsam zurück wichen, statt weiter auf sie zuzugehen. Panisch sah sich Annabeth um, doch sie konnte außer Dunkelheit und diesen Gestalten nichts erkennen.
„Riley!“, rief sie laut und begann panisch um sich zu schlagen, als könnte sie damit etwas ausrichten. „RYYYY!“
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 12:10 am

Verzweifelt und mittlerweile regelrecht panisch schlug Riley vergeblich nach den Gestalten, deren Geräusche ihn wahnsinnig zu machen drohten.
"Lasst sie in Ruhe!", brüllte er und warf sich auf die Gestalt, die Beth berührte, woraufhin er durch sie hindurchfiel und durch die allgegenwärtige Dunkelheit das Gefühl hatte, ins Leere zu stürzen. Er wollte schon schreien, doch dann landete er unsanft auf dem Waldboden. Keuchend suchte er wie blind nach Beth, alles, was er sah, waren die gespenstisch hell leuchtenden Gestalten.
"Beth, Beth, es ist alles gut!", gab er mit zittriger Stimme von sich, als er ihren Arm zu fassen bekam und all seine Konzentration dafür gab, sie zu beruhigen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, Beth!, wollte er sagen, tat es aber nicht. Kannst du zu einem Wolf werden und sie vertreiben? Doch er wollte sie nicht noch mehr erschöpfen, als sie es schon war. Er war ihr Schutzengel, er musste sie verteidigen, das war seine Aufgabe!
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 11:31 am

Ein wenig wurde sie ruhiger, aber der Effekt war kaum zu bemerken. Sie war einfach schon zu sehr in Panik versetzt, als dass jetzt mehr als nur ein wenig Beruhigung nötig war. Beth klammerte sich an Riley, als sie diesen zu fassen bekam und kniff die Augen zusammen. Das hier, das war ihr wahr gewordener Albtraum. Und zwar wortwörtlich. Es war, als wenn sie nicht aufgewacht war. Vielleicht war sie das ja auch nicht. Vielleicht schlief sie noch immer und das Alles hier, das war nur ein Traum.
„Ry…“, sagte sie tonlos und klammerte sich noch fest an ihn. „Was ist das? Wie kann…“ Ihre Stimme brach ab, denn die Angst schnitt ihr die Luft ab. Wie an einen rettenden Anker, klammerte sie sich an Riley, auch wenn sie diesen nicht sehen konnte. Zu finster war die Schwärz. zu bedrückend.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 12:28 pm

"Beth", antwortete er leise und verzweifelt, hielt sie fest und starrte entsetzt die Gestalten an, die zwar ein wenig zurück gewichen waren, jedoch nicht weit und noch immer waren sie viel zu nah.
Ich muss fliegen, dachte Riley aufgelöst. Ich muss fliegen und uns hier weg bringen. Doch noch mehr, als die Sorge über Beths Reaktion darauf, beunruhigte ihn der Gedanke, dass er in all dieser Schwärze und der Panik das Gefühl für Oben und Unten verlieren und den Boden nie wieder finden würde.
"Ich weiß nicht ...", antwortete er mit mühsam beruhigter Stimme, legte beide Arme um Beth, um sie irgendwie schützen zu können und wünschte, es gäbe ein wenig Licht, damit sie fliehen könnten.
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BeitragThema: Re: Ein Herz und eine Seele   Mo Jun 29, 2015 12:58 pm

Sie war froh, ihn bei sich zu haben, doch leider änderte dies nichts an der Situation und an den Gestalten, welche langsam Schritt für Schritt auf sie zukamen und scheinbar die Arme nach ihnen ausstreckte. Annabeth legte einen Arm um Riley, nein, klammerte sich regelrecht an ihn und schloss die Augen. Sie fühlte sich eigenartig. Natürlich, da war die alles übergreifende Angst, welche sie beherrschte, doch da war noch ein anderes, nicht zu beschreibendes Gefühl. Es gab ihr das Gefühl, beinahe schwerelos zu sein. Und es half ihr, ein wenig klarer zu denken. Ihre Angstschreie vorhin, hatten die Gestalten zurück gedrängt, also…
„Ry, halte dir die Ohren zu“, keuchte sie, bevor sie tief Luft holte. Sie stieß einen Schrei aus, so laut sie konnte. Sie hatte Angst und das war in ihrem Schrei auch deutlich zu hören. Doch es brachte etwas. Die Gestalten wichen zurück, zuerst langsamer, dann immer schneller, bis sie auf einmal stehen blieben. Und dann mit einem Mal, von einer Sekunde auf die andere, war es wieder eine normale, laue Sommernacht.
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Ein Herz und eine Seele
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