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Der Vogel
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BeitragThema: Buchladen   Di Jun 16, 2015 5:24 pm

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BeitragThema: Re: Buchladen   Do Jun 18, 2015 7:49 pm

Etwas verärgert stand der Braunhaarige Schularzt vor seinem großen Bücherregal und las jeden Titel sorgfältig durch. Das durfte doch nicht wahr sein. Er suchte ein ganz bestimmtes Buch, ging es dort doch um eine Krankheit, die in keinem anderen Buch erwähnt wird. Und genau dieses Buch fehlte nun. Wo war es? Kaoru war doch äußerst pingelig was seine Bücher angeht. Ein großes Regal war in seinem Raum und jedes Buch nach Thematik und dem Alphabet geordnet. Es hatte seine Zeit gedauert, aber doch war er sehr stolz auf seine Sammlung. Immerhin sind auch sehr, sehr alte Exemplare dabei. Lebte der Arzt ja auch schon lange genug.
Seufzend fuhr er sich durch seine Haare und wandte sich von seinem Regal ab. Würde eine weitere Suche ja nichts nützen. Immerhin brauchte er das Buch.
Und wenn man dieses nicht finden könnte…müsste man eben in einem Buchladen nachschauen. Dort gab es eine menge Bücher und Kaoru hoffte das auch dieses Exemplar vorhanden sein würde. Sonst müsste er wohl oder über eine weitere Suche in seinem Raum starten.
Also schnappte sich Kaoru seinen schwarzen Umhang und trat ins Freie, ging es doch jetzt auf zum Buchladen.

Mit einem gewöhnlichen Klingeln einer kleinen Glocke ging die Tür zum Buchladen auf und Kaoru trat ein. Sofort schlug ihm der typische Geruch von neuen Büchern entgegen. Leder, Papier, Leim und Tinte. Sie strahlten auch eine bekannte Ruhe aus, die selbst den aufgebrachtesten Menschen ein wenig beruhigen könnte. Leises Geraschel von Papier ertönte von allen Ecken und man erkannte meist sofort, wo sich ein paar Wesen aufhielten. Ihre Schritte klangen unnatürlich laut und wenn man sich genau konzentrierte, würde man selbst jeden Atemzug von ihnen hören.

Mit einem kurzen Nicken zu einer Mitarbeiterin ging Kaoru etwas ins innere des Buchladens. Er kannte dieses Gebäude schon recht gut, war er doch schon öfters hier gewesen um seine Sammlung an Büchern zu vergrößern. Ohne großartig über den Weg nachdenken zu müssen stand der Dämonenfürst vor dem Regal, indem die Bücher für den Fachbereich der Medizin zu finden waren.
Kaoru hoffte ja, Glück zu haben und das Buch hier erwerben zu können.
Seine wachsamen Blicke glitten über die Buchrücken und erfassten schnell die verschiedenen Titel. Ob es nun über Pilze oder Vergiftungen ging, einzelne Organe oder gar schwere Operationen. Aber das war leider alles nichts, was der Arzt momentan gebrauchen konnte. Wieder seufzend trat er einen Schritt zurück um einen besseren Blick auf das Regal werfen zu können – und tatsächlich!

Ein triumphales Lächeln stahl sich auf seine Lippen und mit einer kurzen Bewegung zog er das Buch heraus. Es sah alt und abgegriffen aus, aber zweifelsohne war es das, was er gesucht hatte. Das Leder war an vielen Ecken schon rissig und beim kurzen Durchblättern des Buches erkannte er die vergilbten Seiten des Gegenstandes, welches so viel Wissen beherbergte. Manch einer hätte dieses alte Buch gewiss wieder zurück in das Regal geschoben und sich eine neuere Ausgabe gesucht, aber nicht Kaoru. Nein, für ihn war es eigentlich nicht von Belang, wie ein Gegenstand aussah, solange er ihn nützen würde, aber Bücher waren etwas anderes. Mit einer unbekannten Sanftheit strich er über die eingeprägten, goldenen Buchstaben, die den Titel Angaben und wandte sich um, machte sich zurück Richtung Eingang um das Buch zu bezahlen…
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BeitragThema: Re: Buchladen   Do Jun 18, 2015 9:28 pm

Caroline hatte ihrer Mum versprochen nach der Schule für ein paar Stunden im Laden auszu helfen da sie noch etwas zu erledigen hatte. Sie war in letzter Zeit häufiger für einige Stunden außer Haus ohne wirklich zu sagen wohin sie ging oder wie lange sie weg bleib. Das junge Mädchen war sich nicht sicher was hinter diesem Verhalten stecke. Sie vermutete das ihre Mum sich vielleicht mit einem Mann traff und dies vor ihren Kindern verheimlichen wollte. Für Caroline wäre ein neuer Mann in dem Leben von ihrer Mum kein Problem, ganz im Gegenteil sie würde sich sogar darüber freuen. Denn seit der Sache mit ihrem Vater vor vielen Jahren gab es zumindest offiziell keinen Mann mehr an der Seite von ihr.

Sie wurde erst durch das erneute klingeln der Tür Glocke aus ihren Gedanken gerissen. Den Mann hatte sie schon einmal in der Schule gesehen dort hatte er sich nämlich als Schularzt vorgestellt. Jedoch war Caroline glücklicherweise von einem Besuch beim Schularzt bis her verschont geblieben. Jedoch kümmerte sie sich nicht weiter um den Mann, von dem sie den Namen peinlicherweise schon wieder vergessen hatte. Dafür konnte sie sich immer gut an Leute und Gesichter erinneren. So wusste sie zum Beispiel das eine Frau sich immer einen neuen Liebesroman kaufte wenn erneut eine Beziehung gescheitert ist, was in auffällig regelmäßigen Abständen passierte. Caroline fragte nicht nach diesen Informationen sondern die Leute erzählten ihr das immer von sich aus.

Das junge Frau wurde erst aus ihren Gedanken gerissen als der Mann mit einem Buch in der Hand am Tresen stand und das Buch bezahlen wollte. Zum Glück bemerkte er nicht das Caroline ein wenig geträumt hatte, das wäre ihr nämlich etwas unangenehm gewesen."Es freut mich das Sie etwas gefunden haben.", sagte Caroline mit einem freundlichen Lächeln, denn sie war selber ein Bücherfreund und es begeisterte sie jedes Mal wenn sie jemanden helfen konnte. Das Buch war eins von den älteren in diesem Laden, denn ihre Mum bekam von Bekannten immer Bücher aus aller Welt und allen Zeiten. "Wir sind grade dabei unsere Medizin Abteilung zu erweitern. Hinten im Lager sind noch Kartons mit weitern interessanten Büchern zu dem Thema. Wenn Sie interesse daran haben kann ich Ihnen einen holen, sodass sie sich noch mehr ansehen können.", bot Caroline dem Mann an. Das hätte sie auch bei jedem anderen Kunden gemacht denn ihre Mutter legte viel Wert daruf das die Wünsche und Interessen der Kunden erfüllt wurden.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Sa Jun 20, 2015 9:47 pm

cf: Lichtung

Die Nacht war kaum erholsam gewesen. Zwar hatte er sich auf dem Weg nach Hause und vor allem dann, als er endlich in der Wohnung angekommen war, von den Strapazen der Geschehnisse im Wald ein wenig ausruhen können, doch als er es endlich geschafft hatte, einzuschlafen, war der Schmerz wiedergekehrt, ebenso wie der Lärm und das Feuer.
Zermürbt stand er schließlich auf, als sein Wecker klingelte. Für gewöhnlich weckte ihn die Sonne, denn er hatte sein Bett so vors Fenster gestellt, dass sie ihm ins Gesicht schien, sobald sie eine bestimmte Höhe erreicht hatte, doch diesmal brauchte sein Körper die Erholung und versuchte, sie sich so lange wie möglich zu verschaffen.
Das änderte aber leider nichts daran, dass er heute arbeiten musste.
Also stand Elion auf, schlurfte ins Bad - wobei er dennoch kein Geräusch mit den Füßen machte - und zog sich an.

Im Buchladen angekommen, ging es ihm schon besser, denn die Gesellschaft von Büchern war immer etwas, was ihn zufrieden machte. Er grüßte alle, die er sah, kaum hatte er die Eingangstür durchschritten und rückte sich die dunkelgrüne Mütze zurecht, die er nun trug, weil seine braune gestern im Wald zurück geblieben war. Leise und mit dem leicht melancholischen Ausdruck im Gesicht, den er oft trug, machte er sich an die Arbeit, die neuen Bücher einzusortieren.


(zwei Fragen: 1. wissen caro und er gegenseitig von ihren Kräften? Very Happy und 2. gibts in dem Buchladen ne Art Uniform oder ist das ein Laden, der aus kaum mehr Leuten als der Chefin und ihm besteht? Smile )
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BeitragThema: Re: Buchladen   So Jun 21, 2015 6:03 pm


Als Kaoru das seltene Buch auf den Tresen gelegt hatte, schenkte er seine Aufmerksamkeit den anwesenden Menschen. Dies Unterließ er meist, wenn er Bücher kaufen wollte, da die Art von den meisten Wesen leider sehr gesellig war und es war nicht gerade selten, dass sie meinten man würde Zeit mit ihnen verbringen wollen, wenn man ihnen einen guten Tag wünschte. Ein kleines Hallo reichte meist aus, damit viele dachten dem Schularzt ein Gespräch aufdrücken zu können. Die Enttäuschung oder gar Empörung war dann immer groß, wenn man dem Gespräch entfloh oder "höflich" ablehnte. Nur jetzt ging es nicht anders, dass Kaoru auch mal etwas der geselligen Seite zeigen musste.

Mit einem einfachen nicken nahm er das freundliche Lächeln der Angestellten auf. Ihr Gesicht kam ihm sofort bekannt vor, wahrscheinlich war sie eine der Schülerinnen. Der Arzt konnte sich bei weitem nicht alle Gesichter und Namen merken. EIgentlich tat er das nur bei denjenigen, die schonmal ein Patient bei ihm waren, oder andernweitig aufgefallen waren. Oder aber was wichtiges in der Geschichte beitrugen, was aber eher selten der Fall war, wie Kaoru fand.

"Es hätte mich auch gewundert, wenn ich das Buch nicht gefunden hätte.", antwortete der Braunhaarige, bemüht höflich zu sein und die kälte in seiner Stimme nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Sein Blick huschte kurz zur Tür, als ein neuer Kunde, oder auch Mitarbeiter den Buchladen betrat, sah jedoch schnell wieder zu der Kassiererin zurück. Was interessierten ihn die anderen? Außerdem sprach ihn das Mädchen wieder an.
Wie war das mit der geselligen Art? Aber halt, Kaoru hatte sich kurz geirrt, da sie ihm nur eine Dienstleistung angeboten hatte,  ihm weitere Bücher zu zeigen.

Kurz verengten sich seine Augen und eine bissige Antwort lag auf seiner Zunge. Wenn er noch was suchen würde, hätte er dies doch gewiss gesagt, warum musste man ihm dann noch mehr aufschwatzen? Doch schnell beruhigte sich der Dämonenfürst wieder und zwang sich zu einer inneren Ruhe. Sie tat ja nur ihre Arbeit und wenn er ehrlich war...eines gab es da. Nur hatte der Arzt bislang weder die Zeit, noch die nötige Geduld gehabt, es genauer zu suchen. War es ein Versuch wert? Noch war Kaoru am zögern, nahm schlussendlich das alte Buch aber wieder vom Tresen und suchte den Blick des Mädchens.

"Eigentlich...gibt es da sogar eines. Ich würde es in meiner Sammlung zwar benötigen, hatte bislang aber noch keine Zeit gehabt es wirklich zu suchen. Wenn Sie mir schon dieses Angebot machen, frage ich lieber vorher nach, ehe ich meine Zeit damit zu verschwenden, Kisten nach einem Buch zu durchwühlen, dass vielleicht gar nicht dabei ist."
Zugegeben, er war nicht der freundlichste in der Ausdrucksweise, aber was konnte man da schon machen, außer es zu tolerieren? "Es handelt über eine seltene Behandlungsweise. Unter normalen Menschen ist sie nicht üblich, eher unter...Dämonen. Eine rituale Behandlung gegen Vergiftungen.", erklährte er sachlich und sein Blick wurde ein klein wenig kühler, als ihm klar wurde, dass er die Dämonen auf jedenfall hätte erwähnen müssen, da es sonst jede Rasse hätte sein können.
Ob er Glück haben würde und dieses Buch wirklich zufällig in eine der Kisten lag?

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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jun 22, 2015 9:10 pm

Caroline war eigentlich kein Mensch der Vorurteile gegenüber anderen Leuten hatte doch der erste Eindruck welchen sie von dem Mann hatte war nicht grade ein Positiver doch das wollte und durfte sie sich auf keinen Fall anmerken lassen. Denn das war ebenfalls eine wichtige Regel, wahrscheinlich sogar die wichtigste Regel für den Verkauf von irgendwelchen Dingen. Sei immer freundlich zu den Kunden, egal wie unfreundlich, unhöflich und unfletig sie dir gegenüber sind, hatte ihre Mutter ständig wiederholt. Mittlerweile ließ das nach, denn ihr Buchladen war mit den Jahren in der Stadt bekannt und auch der einzige den es neben der Bücherrei hier gab.

"Das verstehe ich wirklich sehr gut Sir. Ich kann Ihnen dann das Angebot machen das Sie in ein paar Stunden wieder kommen, denn bis dahin haben mein Kollege und ich die Bücherkisten sortiert und wenn ich Ihr gewünschtes Buch darunter gefunden habe werde ich es für Sie zurück legen lassen, sodass Sie es dann mit nehmen können. Aber um das noch einmal zu verdeutlichen kann ich Ihnen nicht garentieren dass das Buch dabei ist, also sein Sie nicht allzu enttäuscht wenn wir es nicht finden sollten.", erklärte Caroline denn sie wollte auf keinen Fall das der Kunde sich Hoffnung macht und dann am Ende enttäuscht wurde, das war für Beide Seiten nicht schön also wollte sie ihn schon einmal darauf vorbereiten. Das es sich hierbei um ein Buch über Heilungskünste von Dämonen handelte war ihr schon bewusst doch eine weitere Regel von ihrer Mutter war, dass man nicht nach fragen sollte wenn ein Kunde sich für spezielle Dinge interessierte. Das konnte einen nämlich in eine Bredulie bringen und als Buchhändler sollte man auf keinen Fall zu Neugierig sein.

"Ich werde mich dann mal an die Suche machen, wenn etwas ist wir sind hier im Laden.", sagte Caroline mit einem Lächeln im Gesicht bevor sie dann wie angekündigt ins Lager ging. Dort angekommen lud sie so viele Kartons auf, wie auf den kleinen Wagen passten. Es waren genau vier Stück so konnten Elion und sie sich die Arbeit gut auf teilen. Mit dem Wagen fuhr sie vorsichtig durch den Laden und achtete darauf das nichts herunter fiel oder an einem Regal fest hing. "Hey Lion, wir haben gut was zu tun.", rief Carol ihm mit einem Grinsen im Gesicht zu denn Beide liebten es die Kisten mit Büchern auszupacken und nach zu schauen was dort für Schätze warteten.

Den Wagen parkte sie neben dem Tisch und stellte die Kartons auf den großen Eichentisch. "Wenn du ein Buch über die rituale Behandlung gegen Vergiftungen findest leg es zur Seite, dass sucht der Mann dort an der Kasse.", erklärte sie ihrem besten Freund den Arbeitsauftrag. "Aber nur wenn es eins von Dämonen ist.", flüsterte sie ihm ins Ohr denn das musste schließlich nicht der ganze Laden mit bekommen.


Zuletzt von Caroline McKenzie am Mo Jun 29, 2015 7:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jun 29, 2015 10:00 am

(gut, dann los Very Happy)

Als er sie rufen hörte, sah Elion auf und grinste zurück, ehe er mit freudigem Herzklopfen auf die Kisten sah. "Gut, dass du kommst, dachte schon, mir geht bald die Arbeit aus.", begrüßte er sie und legte gerade die letzten seiner Bücher in die entsprechenden Kisten, damit sie dann in die Regale geräumt werden konnten. "Wie wars gestern?", fragte er, wie er es sich angewöhnt hatte, wenn er nach einem freien Tag wieder auf die Arbeit kam.
"Na, was haben wir denn hier schönes." Er lächelte und öffnete den ersten der Kartons, die sie mitgebracht hatte.
Als sie ihm eine genauere Anweisung und eine geflüsterte Ergänzung gab, runzelte er leicht die Stirn und sah dann zu dem Mann hinüber, der ihm vorhin schon aufgefallen war, als er in den Laden gekommen war. "Ein Dämon?", fragte er ebenso leise, wie sie zuvor gesprochen hatte. Gestern ein Engel, heute ein Dämon, ... beides Arten, von denen er noch nicht allzu viel mitbekommen hatte, obwohl er hier in dieser einzigartigen Stadt wohnte. Vermutlich ebensolche Rassen wie er selbst - sie hielten sich einfach besser verborgen. "Wow, sehr interessant ...", murmelte er und wandte sich den neuen Büchern zu. "Dann lass uns mal sehen, ob wir was für ihn finden. Wirklich nett sieht er ja nicht aus ...", bemerkte er leise, denn die grimmigen Blicke des Mannes waren kaum zu übersehen.


Zuletzt von Elion Cordalis am Mo Jun 29, 2015 10:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Buchladen   Di Jun 30, 2015 6:40 pm

"Gestern war es eigentlich wie immer also hast du nichts wichtiges verpasst oder so, nur das Mum mal wieder für ein paar Stunden weg war und mal wieder nicht gesagt hat was los ist aber das ist ja nichts neues. Wie war dein freier Tag? Was hast du so gemacht?", beantwortete Caroline seine Frage aber im Grunde genommen passierte hier nie etwas aufregendes in dem Laden außer die Spannung welche auf kam wenn man wie in diesem Moment Kisten mit neuen Büchern auspackte.

"Was genau wir im einzelnen finden werden kann ich dir nicht sagen. Mum meinte das es hauptsächlich Bücher über das Thema Medizin sind denn sie hat ja geplant grade diese Abteilung weiter aus zu bauen.", erzählte sie drauf los wobei seine Frage gar keine ernst gemeinte Frage an sie war.
Mit einem kritischen Blick sah Elion zu dem Mann hinüber der seiner Meinung nach nicht sonderlich freundlich aussah. Ein kleines Grinsen konnte Caroline sich nicht verkneifen doch das versteckte sie schnell wieder denn es war unhöflich. Doch auf der anderen Seite konnte sie sich ein paar leise Worte dazu nicht zurück halten:"Ja ich weiß...und das ist der Arzt an meiner Schule. Ein wenig froh bin ich schon das ich nie krank werde und selbst wenn kann ich mich selber heilen. Aber du weißt was Mum immer sagt! Wir behandeln jeden Kunden gleich und sind immer freundlich zu den Kunden egal wie unfreundlich, unhöflich und unfletig sie dir gegenüber sind. Und wir bieten jedem Kunden den selben guten Service auch wenn sie nicht grade wie die Freundlichkeit in Person auftreten."
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BeitragThema: Re: Buchladen   Do Jul 02, 2015 12:54 pm

Elion nickte, als sie vom gestrigen Tag erzählte und zögerte, als sie nach seinem fragte. Für einen Moment huschte ein erschöpfter Ausdruck über sein Gesicht, dann war der Blick wieder wie zuvor. "Das ... ist 'ne längere Geschichte.", gab er schließlich zurück und warf ihr einen "das-ist-was-für-den-Feierabend"-Blick zu.
"Medizin? Wunderbar.", erwiderte er mit einem Blick zurück zu den Büchern, einen Hauch Sarkasmus in der Stimme. Medizin war nicht unbedingt der Bereich, der ihn am meisten interessierte, dennoch wusste er, dass es durchaus interessante Dinge dort zu erfahren gab.
Als Carol über den mürrischen Besucher sprach, sah Lion noch einmal kurz zu ihm herüber, wie beiläufig, falls der Arzt es bemerken sollte, weder unhöflich, noch vergötternd.
Er nickte, während er sich daran machte, die ersten Bücher aus dem Karton zu nehmen und sie sich anzusehen. "Ja, natürlich.", antwortete er. "So, wie sich die meisten Leute heutzutage benehmen, müssen wir das ja, sonst gibt's bald keine Kundschaft mehr." Er grinste. Ihm war natürlich klar, dass er als Teil dieses Buchladens auch ein guter Dienstleister sein musste.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Sa Jul 04, 2015 7:33 pm

Auf ihre Frage wollte Elion nicht wirklich antworten aber an seinen Blick erkannte sie dass es wirklich eine längere Geschichte ist und sie diese mit Sicherheit nach dem Feierabend hören würde. "Alles klar, wir unterhalten uns dann später darüber.", nahm Caroline seine Worte an, denn sie wusste das sie von ihm noch die Geschichte in einer ausführlichen Version hören würde. Das Medizin nicht zu seinen Lieblingsthemen gehörte wusste Caroline doch für sie war das Thema unheimlich interessant denn durch Medizin konnte man anderen Menschen helfen, das hatte sie schon selber des öfteren getan schließlich kannte sie sich mit Heilungszaubern am besten aus.

Als Lion sagte das sie freundlich sein mussten da es sonst irgendwann keine Kundschaft mehr gab musste sie doch ein wenig grinsen."Und das können wir Mum ja nicht antun...außerdem habe ich keine Lust noch mal umzuziehen weil ihr Laden keine Kunden mehr hat.", der Satz sollte Humorvoll klingen doch eigentlich meinte Carol es ernst denn wegen ihrem Vater war sie so oft umgezogen dass sie mittlerweile keine Lust mehr darauf hatte.
Sie sah sich beim auspacken jedes Buch genaustens an und einige fand sie selber selber sehr interessant."Also in diesem Karton war das Buch noch nicht zu finden, hattest bei deinem mehr Glück?"
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jul 06, 2015 9:29 am

Er lächelte, als sie zustimmte, später darüber reden zu können und nickte, als sie vom Umziehen sprach. Auch jetzt lächelte er noch, aber er sah sie an und das Lächeln war mitfühlend geworden und das Nicken wurde zu einem 'das-wird-nicht-passieren-hier-ist-alles-gut'-Nicken.

Schließlich hatte auch er seine erste Kiste durch und schüttelte, den Blick auf die vielen Bücher gerichtet, den Kopf. "Ne Menge schlaues Zeug dabei, aber nichts, was ich einem Dämonen zuordnen würde.", antwortete er, wobei er zum Ende des Satzes wieder leiser wurde.
Noch einmal huschte sein Blick zu dem Mann hinüber, ehe Lion sich ein wenig zu Caroline hinüberbeugte und mit ebenfalls gesenkter Stimme murmelte, weil er es einfach nicht länger aushielt: "Ich hab einen Engel gesehen! Also ... keinen Engel, eine ... Engelin, wie auch immer." Mit aufgeregten Funkeln in den Augen sah er sie an.
Es war eine zugegeben seltsame erste Bemerkung über den gestrigen Nachmittag, angesichts dessen, was sonst noch alles passiert war, aber er hielt es für einen guten Einstieg. Seine Geduld würde wohl nicht bis zum Feierabend reichen und bei dieser Arbeit konnte man sich gut unterhalten ... er musste das jetzt einfach loswerden, irgendwem musste er das erzählen und wer wäre besser geeignet, als seine beste Freundin?
Elion wusste nicht, ob sie schonmal einem Engel begegnet war - was seltsam war, denn über niemanden, abgesehen von sich selbst und seinen Eltern, wusste er mehr -, für ihn zumindest war es Prämiere gewesen.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jul 06, 2015 8:44 pm

Cf.: Di Schule der besonderen Kinder – Speisesaal

Noch immer hatte sich Annabeth nicht an den Gedanken gewöhnt, an einem fixen Ort zu leben. Sie war einfach zu lange unterwegs gewesen, hatte die Heimat an eine Person gebunden und nicht an einen Ort. Und diese Person war Riley. Der Engel war es auch, welcher sich immer um sie gekümmert hatte, immer für sie da gewesen war und somit für sie zu ihrer Heimat geworden ist. Ihr bester Freund, ihr einziger Freund, ihr Leben.
"Muss das wirklich sein?", jammerte sie Riley an und betrat trotzdem den Buchladen. Sie begleitete ihn zumindest hierhin, nachdem sie ihm nicht schon zu dieser komischen Hellseherin gefolgt war. Da könnte sie zumindest ihm helfen die Bücher zu besorgen. Und vor ihrer Zeit auf der Straße hatte sie gerne und viel gelesen. Sie war oft stundenlang hinter einem Buch verschwunden und hatte sich in der Welt darin verloren. Also war sie in einer melancholischen Stimmung, als sie den Bücherladen betraten und ihnen der Geruch von Papier entgegen schlug. Einen Moment bleib sie im Türrahmen stehen, bevor sie ganz eintrat und sich umblickte.
Beth sah einen jungen Mann und eine ebenso junge Frau, welche beide mit Büchern herum Handkarren. Auf diese ging sie direkt zu.
"Könnt ihr uns helfen? Wir brauchen Schulbücher." Aus ihrem Mund klang das Wort wie ein Schimpfwort.


Zuletzt von Annabeth Dalberg am Mo Jul 06, 2015 9:13 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jul 06, 2015 8:56 pm

cf: Die Schule der besonderen Kinder - Internat - Speisesaal

"Jap.", antwortete Riley lächelnd, den Blick ließ er schweifen, kaum hatten sie den Laden betreten. Hier war es sehr hübsch, viel schöner als in den Buchläden oder Büchereien, die er sonst schon gesehen hatte. "Schau doch mal, wirklich hübsch hier, oder?" Er nickte zu den antiken Möbeln und der Empore, zu der die Treppe führte.
Wenn sie es schon bezahlt bekamen, mussten sie sich diese Bücher wirklich kaufen. In der Schule immer bei den Sitznachbarn hineinzuschauen, war schließlich auf Dauer keine Lösung.
Er folgte ihr zu den beiden Angestellten hinüber und lächelte die beiden freundlich an, während er auf ihre Antwort wartete und Beth bei der Gelegenheit wegen ihrem Ton leicht in die Seite knuffte. Sie war eben, wie sie war und er liebte sie dafür. Nicht wie man eine Geliebte liebte, sondern wie eine Schwester. Vermutlich sogar mehr als das. Wie eine Seelengefährtin. Er liebte sie auch, wenn sie den größten Blödsinn anstellte, den die Welt je gesehen hatte, er liebte sie immer.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mi Jul 08, 2015 7:27 pm

Elion hatte eine Eigenschaft die Caroline in manchen Fällen weiter half, denn er war nämlich immer ruhig und gelassen im Gegensatz zu ihr die schon alleine bei dem Wort Umzug Magenschmerzen bekam. Natülich wollte sie nicht ewig an diesem Ort leben, sie wollte die Welt sehen in verschiedene Länder reisen aber zu erst wollte sie weiter zur Schule gehen, danach studieren. "Du hast Recht, ich sollte mir nicht mehr so viele Gedanken um so etwas machen.", sagte Caroline zu ihrem Freund auch wenn er zumindest nicht mit Worten gesprochen hatte.

Mit seinem Karton hatte er ebenfalls nicht viel Glück was jedoch nichts zu bedeuten hatte da sie noch einige vor sich hatten. Carol warf einen kurzen Blick auf seine Bücher, welche schon durch ihre Titel ihr Interesse weckten. "Wenn ich mal Zeit habe und nicht hier arbeite werde ich mir mal einige von den Büchern an sehen. Vielleicht haben wir ja mit den nächsten Kartons Glück.", hoffte die blonde Hexe denn sie mochte es ungern Leuten zu sagen dass sie ein Buch doch nicht hatten aber sie hatte explizit Betont das sie nichts garantieren konnte.

Als ihr Freund mit der Aussage kam das er einen Engel gesehen hatte, war Carol im ersten Moment so überrascht, dass ihr das aktuelle Buch aus der Hand fiel."Du meinst so ein richtig echten?So wie wir richtig echt sind? Das hast du nicht geträumt? Oder hast du eine von diesen Nahtoderfahrungen gemacht von denen ich schon öfter gehört habe...", redete sie aufgeregt aber bedacht darauf leise zu sein auf ihn ein. Jedoch konnte er ihr keine Antwort geben da die Türklingel weitere Kunden ankündigte.

Es waren eine junge Frau und ein junger Mann die Beide in Schwarz gekleidet waren. Ihr erster Eindruck meldete sich im Kopf und dieser äußerte das sie jetzt nicht so aussahen als würden sie Buchliebhaber sein sondern sich hier her verirrt haben. Diesen Gedanken fand sie von sich selbst unhöflich schließlich wusste sie am besten das man niemanden danach beurteilen sollte welche Kleidung eine Person trug. Allerdings hatte sie das Gefühl die zwei Gestalten schon einmal gesehen zu haben doch wo genau fiel ihr in diesem Moment nicht ein. Sie dachte viel mehr daran das sie schon öfter Kunden gehabt hatte die in Designer Kleidung rum liefen aber unfreundlich waren bis zum geht nicht mehr. Da Caroline ihre Regeln und Prinzipien hatte lächelte sie die junge Frau an, welche ihr Anliegen äußerte. "Klar können wir euch dabei helfen. Habt ihr denn die Bücherliste dabei? Dann kann ich nach sehen ob ich etwas für euch tun kann.", sagte Caroline freundlich.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mi Jul 08, 2015 10:53 pm

Als sie auf seine wortlose Aussage antwortete, lächelte er sie ermutigend an, ehe er sich einem weiteren Karton zuwandte. "Ja, das sieht dir ähnlich.", antwortete er grinsend. Aber er verstand es ja. Er war schließlich genauso. Wenn eine Ladung mit Büchern kam, die ihn interessierte, war er kaum noch aus dem Laden zu kriegen. Er las dann in der Mittagspause, vor Arbeitsbeginn und nach Arbeitsende und sogar - obwohl er sich manchmal ein wenig schuldig deswegen fühlte - manchmal, wenn nicht viel los war in irgendeiner Ecke. Kaum sah er Kunden, war er aber natürlich sofort wieder zur Stelle.

Er strahlte, als sie so begeistert auf die Neuigkeit mit dem Engel reagierte, wie er sich damals kurz und vor allem jetzt im Nachhinein fühlte. Als sie dann aber mit einer Nahtoderfahrung kam, musste er beinahe lachen und verzog das Gesicht. 'Nahtod? Sehe ich aus, als wäre ich gestern fast gestorben?', wollte er gerade sagen, doch da kamen zwei Jugendliche zu ihnen. Zugegeben, er sah noch immer recht blass aus, noch blasser, als es für ihn üblich war und er konnte sich nur zu gut an die furchbaren Schmerzen erinnern, dennoch ... Nahtod ... das hörte sich so unglaublich endgültig an. Fast zumindest. Tod ... er konnte sich nicht vorstellen, wie das sein sollte. Er war fast noch ein Jugendlicher und als solcher fühlte er sich noch beinahe unsterblich.

Skeptisch musterte er die beiden Neuankömmlinge und würde sie am liebsten verscheuchen. Er hatte hier etwas Unfassbares zu erzählen! Was sollte das, ihn genau jetzt zu unterbrechen? Aber natürlich ließ er sich das nicht anmerken, abgesehen davon, dass sein Lächeln verschwand. Da die beiden irgendwie nicht wirkten, als würden sie etwas von Büchern verstehen und er deshalb eine längere Ablenkung befürchtete, nickte er ihnen nur kurz zur Begrüßung zu und lächelte anstandhalber ein wenig, ehe er sich leicht zu Carol beugte und murmelte: "Ich sortiere die Bücher hier schonmal ein." Damit nahm er seinen ersten Karton in die Arme, sah noch einmal die beiden außergewöhnlich gekleideten Jugendlichen an und verschwand die Treppe hoch in Richtung Medizinbereich.

tbc: Musik-Bistro (Zeitsprung zum Abend)
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Buchladen   Do Jul 09, 2015 3:48 pm

Irgendwie war es komisch hier zu sein. Sie hatte lange keinen Buchladen betreten, schon gar nicht solch einen - im ihren Augen - edlen, denn das war einfach nicht wichtig gewesen. Wichtig war gewesen, an Essen und Trinken zu kommen. Einen geeigneten Schlafplatz zu finden, oder andere Leute zum quatschen. Bücher hatte sie schnell vergessen. Dabei war es nicht immer so gewesen, dass sie Bücher uninteressant gefunden hatte. Früher hatte sie es geliebt, stundenlang hinter den Seiten zu verschwinden und sich vor der Welt zu verstecken. Dann hatte sie niemanden bei sich haben wollen, mit einer Ausnahme. Ihr Blick huschte zu Riley und ein Schmunzeln umspielte ihre Lippen. Ja, er war ihr wichtiger als jedes Buch, als jede Gitarre. Doch das war der Grund, weshalb sie sich nicht nur unwohl fühlte - mit ihrer abgewetzten und dreckigen Kleidung passten sie einfach nicht hier her - sondern auch Melancholie und das Gefühl der Geborgenheit sie erfasste.

Annabeth versuchte es zu überspielen, sodass es Riley, dem einzigen welchen es hätte auffallen können, hoffentlich nicht auffiel und zwang sich stattdessen zu einem Lächeln, auch wenn er gezwungen wirkte.
Kurz betrachtete sie sowohl das Mädchen als auch den Jungen, welche offenbar beide hier arbeiteten und runzelte kurz die Stirn. Sie war sich nicht sicher, glaubte aber, dass beide keine Menschen waren. Doch das war nur ein Bauchgefühl und wie so oft, sprach sie das nicht aus, sondern behielt den Gedanken für sich. Später könnte sie mit Riley darüber reden, aber nicht jetzt vor den Fremden. Wobei der eine sich nach einem, wie sie empfand, eigenartigen Blick zurück zog. Sie musste ganz stark dem Drang widerstehen, ihm die Zunge raus zu strecken.

Doch dann wandte sie sich dem Mädchen zu, welches sie vorhin angesprochen hatte nickt ihr zu und begann in ihrer Tasche zu kramen. Irgendwo würde sie schon noch das  Stück Papier haben. Wenn sie es nicht schon verloren oder für etwas anderes verwendet hatte. Aber das glaubte sie nicht. Hoffte sie. Aber im Notfall würde Riley hoffentlich noch eine haben, wobei dieser in eine andere Klasse ging und somit andere Bücher brauchte...
Noch etwas, was ihr gar nicht gefiel. Sie würde so wenig Zeit mit ihm verbringen, wie in den letzten drei Jahren nicht. Und schon beim Gedanken daran wurde ihr mulmig. Natürlich war sie immer wieder mit Absicht aus seiner Aufsicht entflohen, aber das war etwas anderes, als wenn man eben auf sich alleine gestellt war. Vollkommen. Wobei es nicht so heftig werden würde, zumindest hoffte sie das. Sie würde das auch alleine hinbekommen.
Es raschelte als sie die Finger um die schmutzige Bücherliste schloss und Schwungvoll herauszog. Und mit gleich ihre halbe Tasche: eine Packung Zigaretten, ein Feuerzeug, eine Schachtel Streichhölzer, zerlöcherte Handschuhe und ein Nietenhalsband landeten am Boden.
"Ouh, Fuck." Sie drückte Carol den schmuddeligen Zettel in die Hand und kniete sich auf den Boden, um ihr Zeug wieder einzusammeln. Während sie also zu Füßen der anderen kniete, begann sie vor sich her zu plappern. "Das sind die Bücher, welche ich brauche, er hat andere." Sie deutete mit der Zigarettenschachtel auf Riley.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Do Jul 09, 2015 10:03 pm

Kaum merklich runzelte Riley die Stirn, als der junge Mann dem Mädchen kurz etwas zuflüsterte und dann mit einem der Bücherkartons verschwand, ging jedoch nicht darauf ein. Das war nun wirklich nicht seine Sache und vermutlich war es auch besser, nur mit einer Angestellten zu reden, statt ständig noch jemanden als Zuhörer zu haben.
Er warf dem Mädchen einen unauffälligen und ein wenig entschuldigenden Blick zu, als Beth eine ganze Weile lang in ihrer Tasche wühlte. Schließlich lächelte er ein wenig breiter, denn sie schien den Zettel gefunden zu haben, doch als sie gleich darauf etliches zu Boden warf, kniete er sich reflexartig neben sie, nahm die Handschuhe und das Feuerzeug und reichte ihr beides, als sie sich beide wieder aufgerichtet hatten.
"Ah, richtig.", meinte er dann und zog seinen eigenen Zettel aus der Hosentasche. Er hatte ihn, seit sie die Zettel erhalten hatten, dort aufbewart, damit er ihn schnell zur Hand hatte, doch auch seiner war dadurch recht zerknittert worden. Wieder sah er Caroline ein wenig entschuldigend an, als er ihr auch diesen Zettel reichte.

Während sie sich diese ansah, blickte er sich im Buchladen um und nahm dann eines der Medizinbücher in die Hand, um etwas zu tun zu haben und Interesse an Büchern zu zeigen, was er aber nicht wirklich hatte. Das einzige, wofür er sich wirklich interessierte, war Beth, alles andere war Nebensache, selbst diese Schule, zu der er sie unbedingt bringen wollte.
Da eines der unteren Bücher interessanter aussah, als die anderen, nahm er dieses und zog es wohl ein wenig unvorsichtig hervor, woraufhin sämtliche Bücher, die darauf gestapelt gewesen waren, zu Boden fielen. Erschrocken versuchte Riley, sie noch während sie fielen, aufzufangen, doch abgesehen davon, dass er damit recht lächerlich wirkte, wie er mit den Armen herumfuchtelte, schaffte er es, mit dem einen Buch, das er ohnehin schon in der Hand hatte, nur ein weiteres aufzufangen.
"Oh man, das tut mir sehr leid ...", murmelte er und kniete sich erneut hin, um schon wieder etwas aufzuheben. "Normalerweise bin ich nicht so ungesch-", fügte er mit seinem schottischen Akzent hinzu, als er sich mit einem unordentlichen Bücherstapel in den Armen wieder aufrichtete - wobei er gegen einen kleinen Tisch stieß, auf dem eine hübsche kleine Lampe aus dunklem Holz stand, um dem Leser, der vielleicht auf dem gemütlichen Sessel daneben sitzen mochte, Licht zu spenden. Der Tisch wackelte bedrohlich, die Lampe schwankte und stürzte zu Boden, wobei der hellbraun gemusterte Lampenschirm völlig verbogen wurde.
"Oh scheiße!", rief Riley leise, stellte die Bücher unbeholfen irgendwo ab und eilte zu der Lampe.
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BeitragThema: Re: Buchladen   So Jul 12, 2015 6:50 pm

Elion kündigte an das er schon einmal los ging um die Bücher einzusortieren welche sie schon aus den Kartons geräumt hatten."Du kannst dann auch gehen. Ich schaff das hier schon alleine bis Mum wieder kommt. Wenn es soweit ist schreibe ich dir eine SMS.", sagte Caroline die es gewohnt war den Laden auch mal alleine zu betreiben jedoch dauerte es dann immer etwas länger mit dem Kassieren aber das mussten die Kunden dann in Kauf nehmen schließlich hatte jeder in gewissen Bereichen seine Schwächen.

Die junge Frau, die ungefähr in Carolines Alter war kramte in ihren Taschen rum was den Zettel anging war sie Erfolgreich jedoch flog der gesamte Tascheninhalt ebenfalls mit daraus. Bevor Carol ihr beim Aufsammeln helfen konnte bückte sich ihr Freund schon auf den Boden um ihr dabei zu helfen. Als sie Beide wieder die Sachen aufgesammelt hatten bekam sie von dem Jungen ebenfalls seinen Bücherzettel. Beide faltete sie aus einander und stellte nur mit einem kurzen Blick darauf fest das Beide auf die gleiche Schule wie sie gingen. "Dann gehen wir ja auf die gleiche Schule. In welcher Klasse seit ihr?", wollte sie dann von ihren Mitschülern wissen. "Ich werde mal nach sehen was wir hier haben und was bestellt werden muss.", kündigte Carol an die an den Computer ging um die Bestellnummern der Bücher dort einzu tippen.

Kaum war sie am Computer ging das Chaos auch schon los. Der Junge wollte sich eins der Bücher auf dem Tisch ansehen doch unglücklicherweise nahm er sich eins von denen ganz unten die lagen. Was dazu führte das der ganze Stapel vom Tisch fiel. Carol konnte ein Seufzen unterdrücken da sie sowas unhöflich fand und nicht den Eindruck machen wollte als wäre sie jetzt schon genervt. Schnell eielte sie wieder zu den Beiden bevor noch etwas passierte. "Schon gut es ist ja nichts.." doch beenden konnte sie den Satz nicht denn in diesem Moment stieß er gegen den Tisch wo auch schon die Lampe vom Tisch fiel. Kaputt war sie nicht jedoch war der Lampenschirm ein wenig verbogen. Jetzt konnte Caroline sich das Seufzen nicht verkneifen denn für sie war es zu viel Geschen auf einmal. Sie mochte es nicht wenn alles so chaotisch war wie es grade lief."Ist schon in Ordnung die kann man wieder reperieren...aber das machen wir schon..", versicherte Caroline bevor er noch auf die Idee kam die Lampe wieder richten zu wollen. Ein wenig barsch nahm sie ihm die Bücher aus der Hand welche sie wieder auf den Tisch legte. "Du kannst dir die Bücher ansehen die in den Regeln stehen. Die hier auf dem Tisch sind noch nicht sortiert.", sagte Caroline die dann die Bücher wieder in den Karton legte bevor noch jemand anderes eine weitere Katastrophe aus löste."Ich kümmere mich mal weiter um eure Bücher." Sie ging wieder zurück an den Computer jedoch sah sie öfter auf damit sie darauf achten konnte das er nicht noch mehr Chaos stifftete.
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BeitragThema: Re: Buchladen   So Jul 12, 2015 7:40 pm

„B-Klasse, wie es aussieht“, antwortete Beth auf Carlos Frage, doch diese schien auf die Antwort gar nicht mehr zu hören, nachdem Riley sich so unglaublich Tollpatsch anstellte. Das würde sie ihm nun sehr lange vorbehalten, das hatte sie sich fest vorgenommen. Denn das so etwas einmal geschah…
Beth konnte nicht verhindern, dass sie leise zu lachen begann, als Riley sich wie der Elefant im Porzellanladen anstellte. Das war für ihn eigentlich so untypisch, dass das leise und verhaltene Lachen, welche gerade noch aus ihrem Mund gekommen war, deutlich lauter wurde. Sie presste sich die Hand auf den Mund und schüttelte den Kopf. Sie wollte ihm schon zur Hilfe eilen, so wie er ihr gerade vorhin geholfen hatte, doch das junge Mädchen, welches ihnen die Bücherlisten abgenommen hatte, kam ihr zuvor. Sie schien verärgert darüber, doch Annabeth konnte über ihre Worte nur die Augen verdrehen. Es war nur eine Lampe, nichts weiter. Für sie hatte diese keinen großen Wert, doch für das Mädchen scheinbar schon. Oder sie mochte es einfach nicht, was sie hier anstellen.
Mit einem verhaltenen Grinsen blickte sie Caroline hinterher. Sie hatte ein nettes Gesucht, aber ein anderes Körperteil fiel ihr viel eher in die Augen. Sie zwang sich weg zu sehen, bevor es ihr auffiel und wandte sich dann wieder ihrem besten Freund zu, welchem das Ganze sichtlich unangenehm war. Sie konnte es nicht verstehen, aber ihr war auch nur weniges so peinlich, dass sie sich dafür schämte. Dafür durfte Riley oft genug hinter ihr aufräumen. Denn sonst war es immer sie, welche das Chaos verursachte, wenn auch meistens unabsichtlich und weil sie eben nicht Wert auf Ordnung legte.

„Jerk!“ Sie boxte Riley gegen die Schulter. „Du bist unmöglich.“ Doch sie grinste noch immer, wie ein Honigkuchenpferd. „Komm, setzten wir uns dort hin und warten, bis sie die Bücher hat.“ Sie deutete auf eine Sitzecke und ging auch gleich dorthin um sich auf einen der Sessel fallen zu lassen. Sie unterdrückte den Drang, die Füße auf den Tisch zu legen, begann aber mit dem Sessel nach hinten zu kippen.
„Diese Hexe hat dir tatsächlich einfach so das Geld gegeben?“ Sie wusste nicht, zum wievielten Mal sie ihn das jetzt fragte, aber sie konnte es einfach nicht glauben, dass ihnen jemand Geld schenkte. Und das, ohne mit der Wimper zu zucken, wie Riley ihr erzählt hatte. „Stell dir nur vor, was wir damit alles kaufen können!“ Sie strahlte begeistert. „Neues Gewand! Ein neues Tattoo! Oder ein neues Piercing!“ Die Begeisterung war ihr deutlich anzuhören und sie lehnte sich Riley entgegen. „Sollen wir tatsächlich noch auf diese Schule gehen`Ich meine… Haben wir das Nötig? Ist ja nicht so, als wenn wir dort etwas lernen werden, was wir dann später gebrauchen können.“ Zumindest war das ihre Meinung.
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BeitragThema: Re: Buchladen   So Jul 12, 2015 9:29 pm

"Tut mir wirklich leid.", betonte Riley halb bestürzt, halb wütend über sich selbst. "Äh ... Klasse C, glaub ich.", fügte er Beths Aussage zerstreut hinzu.
Fürs Erste würde er überhaupt keine Bücher mehr anrühren, weder die, die auf dem Tisch lagen, noch die in den Regalen.
Eine andere Klasse als die, in der Beth ist ... Langsam wurde ihm dieses ständige von ihr Getrenntsein wirklich zu viel. Von einem Tag auf den anderen ... Für einen Augenblick wollte er ihr fast zustimme, doch dann schüttelte er leicht den Kopf, nachdem er sich auf einen Sessel neben ihr hatte fallen lassen. Er streckte ihr die Zunge raus. "Nein, fool. Wie du schon sagst, wir haben jetzt Geld und falls es dir nicht aufgefallen ist, wir kaufen uns gerade Schulbücher davon. Außerdem wären wir schnell wieder arm, wenn wir einfach abhauen und das Geld nur für Tattoos ausgeben." Denn Azuka war deutlich gewesen und er wollte ihr Vertrauen nicht enttäuschen. Nach so langer Zeit wieder Geld zu haben, war etwas zu Besonderes.
"Bist selber unmöglich.", murmelte er und ließ den Blick schweifen, ehe er sie wieder ansah und gespielt pikiert hinzufügte: "Schau dich doch an, meine Güte." Er grinste, denn er selbst sah schließlich nicht besser aus. Noch immer schmutzige Kleidung. "Wird wirklich Zeit, dass wir uns was kaufen gehen ..."
Es würde sicher schwierig werden, das Geld zu haushalten, zumindest am Anfang. Es gab so vieles, was sie schon lange nicht mehr als Annehmlichkeiten genossen hatten und obwohl sie auch ohne all das klar gekommen waren, viel ihm jetzt, da er die Gelegenheit zum Greifen nah hatte, immer mehr ein, was er sich mal wieder gönnen wollte.
"Hmm, ja, es war ... seltsam.", sagte er leise und ein wenig abwesend, als er wieder an das Treffen mit der Hexe dachte. 'Hexe' ... Ein sehr belasteter Ausdruck, je nach Lage verstand Riley ihn als Bezeichnung einer Schattenwesensrasse oder nach einem Ausdruck, der vielleicht weniger angenehm gemeint war, wie ein Ausruf aus dem Mittelalter ... verurteilend ...
Ihm fiel wieder ein, was er bei Azuka gesehen und gehört hatte ... er hatte es Beth natürlich erzählt, aber es war schwierig gewesen, es in Worte zu fassen, zumal er es selbst nicht ganz verstand.
Er blinzelte und kehrte in die Gegenwart zurück, wo er unglücklich zu der verbogenen Lampe sah.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Fr Jul 17, 2015 8:24 pm

Caroline war ganz froh das die Beiden auch wirklich auf ihren Plätzen sitzten blieben und nicht durch den Laden wanderten. Doch als sie sah wie das Mädchen mit dem Sessel kippelte musste sie den Drang ihr das zu verbieten sehr stark unterdrücken. Carol tat das nicht weil sie eine Spaßverderberin sein wollte, ganz im Gegenteil der Laden gehörte ihrer Mutter für den sie viel und hart gearbeitet hatte sogar heute zahlte Victoria ihren Eltern das geliehene Geld zurück. Für das junge Mädchen war der Laden ebenfalls sehr wichtig, denn so lange ihre Familie den Laden hatte würden sie nicht aus der Stadt weg ziehen denn für einen weiteren Umzug war sie noch nicht bereit..aber wann würde sie das schon sein. Außerdem spazierte sie ja auch nicht einfach in die Zimmer der Beiden und räumte dort alles um.

Sie versuchte sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, damit sie die Bücher für die Beiden schnell zusammen bekam. Zumindest der Junge würde in ihrer Klasse sein..."Na das kann ja was werden..", dachte sie sich in ihrem Kopf doch sie hoffte das er wenigstens nicht in der Klasse so viel Chaos anrichten würde. Wie Caroline nebenbei mit gebekommen hatte war das Mädchen in der Klasse unter ihr, wobei ihr immer noch nicht einfiel wo sie sie schon einmal gesehen hatte.

Carol nahm sich einen Zettel und schrieb dort die Bücher auf welche sie für die Beiden bestellen musste. Auf der Bücherliste markierte sie die Bücher welche noch im Lager waren. Ein wenig Sorge das in ihrer kurzen Abwesenheit noch etwas passierte hatte sie schon, doch sie beeilte sich damit in das Hinterzimmer zu gehen wo die Bücher für ihre Schule und die Universität gelagert waren. Dort war auch ihr Hund immer zu finden, denn sie wollte ihn nicht alleine zu Hause lassen. Sie schenkte Teddy eine kurze Streicheleinheit und überprüfte sein Wasser Vorrat bevor sie die Bücher suchte und mit ihnen in der Hand wieder nach vorne ging.

Die Beiden saßen noch immer auf den Sesseln in der Leseecke. Um die verbogene Lampe würde sie sich kümmern wenn sie weg waren denn mit einem einfachen Zauberspruch war sie wieder gerichtet."Wir haben leider nicht alle Bücher hier aber die fehlenden habe ich schon bestellt. Ihr könnt sie also nächste Woche abholen. Diese hier könnt ihr schon mit nehmen jedoch muss ich euch darum bitten die Bücher gleich zu bezahlen.", sagte Caroline mit Blick auf die Beiden.
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Annabeth Dalberg
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BeitragThema: Re: Buchladen   Sa Jul 18, 2015 12:24 am

„Du bist so ein Spielverderber, Lahmarsch“, murrte sie und verdrehte die Augen über seine Belehrung. Er war immer schon Fürsorglich gewesen, keine Frage, doch sie fand, dass es sich deutlich verschlimmert hatte, seitdem er sich die Idee mit der Schule in den Kopf gesetzt hatte. Es war wohl dieser Fürsorge zu verdanken, dass sie größtenteils unversehrt war. Doch seitdem sie hier waren, seitdem sie wussten, dass sie diese Schule ihr neues Zuhause nennen würden, war es nur noch zum Haare raufen. Er war für keinen Spaß mehr zu haben, keiner ihrer amüsanten Ideen fand er gut und immer nur bekam sie zu hören, sie wollte sich doch bitte benehmen!
Dabei wollte sie das Leben genießen, so lange sie es konnte. Denn wir ihr damals, Zuhause, bei dem Vorfall, klar geworden war, war jeder Moment, welchen man besaß kostbar und nichts und niemand sollte einem diesen stehlen. Man sollte das machen, was einem in den Sinn kam. Besser man starb mit einem Lächeln auf den Lippen, als verzweifelt. Aber das sprach sie nicht aus, ansonsten würde er wohl noch einen hysterischen Anfall bekommen, weil er glaubte, dass sie sterben wollte.
„Dabei könnten wir mit dem Geld echt Spaß haben. So wie früher. Trinken, Tanzen…“ Sie seufzte und zuckte mit den Schultern. „Glaube aber nicht, dass ich mich in eine Schuluniform stecken lasse. Wenn wir schon neue Kleidung kaufen, dass suche ich sie mir schön selbst aus.“ Er mag sie in vielem Bevormunden und sie lies es auch oft durchgehen, doch in solch einem Fall war sie ziemlich stur.

Die Hexe machte sie sehr misstrauisch. Sie vertraute dieser nicht und Riley schien, wenn es zu diesem Thema kam, auch sehr nachdenklich zu werden. Auch schien ein wenig Angst in seinem Blick mitzuschicken, doch sie war sich dessen nicht so sicher. Und falls sie es ansprach, könnte es vielleicht in einem Desaster enden. Das wollte sie nicht provozieren. „Zu der gehen wir nicht mehr. Auch wenn sie uns ihr Geld in die Tasche steckt, doch das macht sie vollkommen freiwillig. Kein Grund auf den Knien vor ihr herum zu rutschen und ihr die Schuhe zu lecken.“ Sie ließ den Stuhl zurück auf den Boden krachen und stand auf, blieb aber bei der Sitzecke stehen, die Arme vor der Brust verschränkt.
Sie war ganz froh, dass das Mädchen zurück kam und sie sich darauf konzentrieren konnte. Also mussten sie in einer Woche wieder zurück kommen… Na super. Nicht, dass ihr diese Tatsache nicht gefiel, doch sie hatte den Eindruck, dass ihrem Gegenüber das nicht gefallen könnte. Sie bekam von Beth ein Lächeln geschenkt. „Cool, danke.“
Sie bedankte sich nur selten, aber da sie gerade ein wenig schlecht auf Riley zu sprechen war, da dieser andere Ansichten hatte, was die angebliche Wahrsagerin anging, war sie auf jeden anderen besser zu sprechen. „Er verwaltete das Geld, ich bin dem ja nicht würdig, laut der Schwindlerin.“ Sie deutete über ihre Schulter hinweg auf Riley und verdrehte die Augen.
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BeitragThema: Re: Buchladen   Sa Jul 18, 2015 12:55 am

"Können wir auch.", lenkte Riley beschwichtigend ein. "Aber eben nicht übertrieben. Und ich wills mir nicht gleich zu Anfang mit ihr verscherzen, kapier' das doch."
Er sah sie an und musste lachen, als er sie sich in irgendeiner spiesigen Uniform vorstellte. "Okay, alles klar, da bin ich auch dagegen.", gab er grinsend zurück. Soweit er wusste, gab es an der Schule für besondere Kinder sowieso keine Uniformpflicht.
Als Beth wieder von Azuka sprach, schwieg er erst und nickte dann langsam. Vor seinem inneren Auge tauchte für einen Herzschlag wieder das Bild auf und er schloss kurz die Augen, um es loszuwerden. Es verschwand, doch dafür hörte er die Hexe nun wieder diesen Satz sagen. Wie oft hatte er sie das nun schon in seinen Gedanken sagen hören? Manchmal genauso, wie sie es ausgesprochen hatte, manchmal sagte sie mehr und vor allem noch beängstigenderes.
Riley riss sich zusammen und nickte noch einmal, diesmal deutlicher. "Ja, stimmt schon. Hat sie auch nicht verlangt. Wenn sies doch tut, werden wir ihr ihr Geld zurück geben." Azuka hatte mächtig Eindruck auf ihn gemacht, doch herumschubsen würde er sich nicht lassen, weder von einer Hexe, noch von einem Vampir oder sonst jemandem, der mächtig zu sein schien. Allerdings glaubte er wirklich nicht, dass sie das tun würde, weshalb er Beth da getrost ehrlich zustimmen konnte, ohne die Sorge zu haben, wirklich wieder auf die Suche nach einer anderen Geldquelle zu gehen.

Als sie so freundlich zu der Angestellten war und dann auch noch die Bemerkung fallen ließ, rollte er seinerseits mit den Augen, stand auf und ging zu ihnen hinüber. "Ach halt die Klappe, Bitch.", erwiderte er halblaut und fischte die sorgsam aufbewahrte Karte aus seiner Hosentasche, ehe er sie Caroline reichte.
"Wirklich, vielen Dank! Und entschuldige nochmal wegen der Lampe, das kannst du natürlich auch mit berechnen." Auch er lächelte sie an, nachdem er Beth leicht den Ellenbogen in die Seite geboxt hatte, doch im Grunde hoffte er, dass es nicht zu weiteren Vorfällen wie diesem kommen würde und er das Geld schneller losgeworden war, als ihm lieb war. Nicht nur er selbst und Azuka würden ihm das vermutlich übel nehmen, sondern natürlich auch Beth, die offensichtlich eine bessere Nutzung des Geldes wusste.
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BeitragThema: Re: Buchladen   So Jul 26, 2015 9:50 pm

Die junge Frau bedankte sich mit einem kurzen Lächeln, welches Caroline ebenfalls aus freundlichkeit erwiederte. Jedoch konnte sie mit ihrer Aussage im Bezug auf irgendeine Schwindlerin nichts anfangen. Vermutlich hatte der junge Mann eine Freundin die sie nicht mochte aber zu sehr wollte Caroline nicht darüber nachdenken denn die Streiterein zwischen den Beiden ging sie nun wirklich nichts an, so lange sie diesen Zwist nicht in dem Laden austrugen war für sie alles in Ordnung. Die Antwort von ihm an sie war nicht grade ein freundlicher Umgangston und Caroline hätte solche Wörter selber niemals in den Mund genommen aber offensichtlich war das für die Beiden vollkommen normal sich mit Beleidigenden Wörtern anzusprechen.

"Kein Problem, Bücher sind mein Job also falls ihr zwischen durch noch mal etwas braucht könnt ihr jeder Zeit hier her kommen. Das mit der Lampe kriegen wir schon wieder hin.", sagte Caroline wie immer im freundlichen Umgangston als sie die Karte von ihm angenommen hatte. Sie ging damit zur Kasse, zog sie einmal durch das Kartenlesegerät. Schnell stellte sie eine Quittung aus und heftete diese an die Kopie von dem Bestellzettel welchen sie in die Ablage hinter der Kasse legte. Mit der Rechnung und der Karte ging sie wieder zu den Beiden zurück. "Hier ist die Rechnung und ich müsste noch wissen auf welchen Namen die Bücher bestellt sind."
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BeitragThema: Re: Buchladen   Mo Jul 27, 2015 7:58 pm

„So freundlich ist er immer zu mir… Wieso verbringe ich nur so viel Zeit mit ihm?“, fragte sie – natürlich rein theoretisch – Caroline. Sie lächelte sie noch immer an. Aber eben nur um Riley zu ärgern und ihn vielleicht auch schlechter hinzustellen. Auch wenn sie es nicht tatsächlich tat, um ihn zu ärgern. Es machte eben einfach Spaß sich ein bisschen mit ihm zu streiten und er machte es auch nicht anders.
„Schau mal, Riley. Wenigstens jemand ist hier Vernünftig. Und sie ist sogar total lieb und schickt dich nicht wegen der Lampe in die Hölle.“ Sie grinste den Engel breit an, sodass ihre Reißzähne deutlich zu sehen waren, aber sie hatte sich noch nie die Mühe gemacht, diese zu verbergen, auch vor Menschen. Wie diese sich das dann erklärten, war ihr ziemlich egal.
Annabeth nahm die Rechnung entgegen und gab sie nach einem kurzen Blick an Riley weiter. Wenn er sich schon um die Karte und das Geld kümmerte, konnte er auch gleich so ein Zeug verwalten. Sie kannte sich damit so und so nicht aus und interessieren tat es sie eigentlich auch nicht. Sie hatte in ihrem Leben vieles, was doch sehr viel spannender war, als das.
„Du kannst es auf Beth buchen“, meinte sie mit einem koketten lächeln. „Ich werde mich dann darum kümmern, es abzuholen, wenn sie da sind. Wir haben aber kein Telefon also werde ich wohl einfach her kommen müssen, wenn sie hier sein könnten.“ Das tat sie nicht aus Interesse an den Büchern. Noch war e nicht wirklich wiedererwacht.
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