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 Allisons Zimmer

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BeitragThema: Allisons Zimmer   Mo Jul 20, 2015 5:58 pm



Zuletzt von Allison Argent am Mo Jul 20, 2015 7:43 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Allisons Zimmer   Mo Jul 20, 2015 7:08 pm

Cf. Stadt - Starbucks

Es war irgendwie ein wenig erstaunlich gewesen, dass Allisons Vater mir die Tür geöffnet hatte, aber er hatte es getan, hatte auch nicht weiter nachgefragt und mich einfach nur herein gebeten. Ich denke, dass es kein Geheimnis war, dass Allison und ich uns eigentlich nicht leiden konnte und es war auch kein Geheimnis, dass ich aus einer Jägerfamilie kam, die als Schande für die gesamte Jägerschaft galt, wegen meinem Vater.
"Ist... Allison noch da?", fragte ich vorsichtig, als wir im Flur des Hauses standen. Mr. Argent starrte mich mit einem Blick an, den ich einfach nicht deuten konnte.
"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass du zu ihren Freunden zähltest.", sagte er dann und betrachtete mich immer noch. Ich kam mir eindeutig ein wenig unwohl vor. Ich war in seinem Haus und er konnte mich offensichtlich genau so wenig leiden wie die anderen Jäger.
"Ich... Also Allison und ich haben noch etwas zu klären, bevor sie geht.", sagte ich dann und straffte die Schultern um wenigstens ein kleines wenig Überzeugend auszusehen.
"So, ihr habt also etwas zu klären? Dann will ich euch mal nicht aufhalten, aber sollte mir etwas seltsam vorkommen oder meine Tochter in Gefahr geraten könnte ich versehentlich eine Ladung Schrot durch die Tür jagen.", sagte er dann und deutete dort hin, wo sich vermutlich ihr Zimmer befand. Ich sollte mich also nicht in unmittelbarer Nähe der Tür aufhalten, sehr nett, dass er wenigstens vorwarnte. Ich nickte ihm zum Dank zu und gab ihm gleichzeitig zu verstehen, dass ich ihn verstanden hatte.
Ich ging den Flur entlang, bis ich vor der Tür zum stehen kam, auf die er gezeigt hatte, dann klopfte ich leise und hoffte, dass Allison noch da war und öffnen würde.
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BeitragThema: Re: Allisons Zimmer   Mo Jul 20, 2015 7:41 pm

cf: Starbucks

Zuhause angekommen hatte ich meinem Vater alles nötige gesagt, ich hatte eigentlich nur gesagt das ich für eine geraume Zeit zu meinen Verwandten ziehen würde. Er hatte genickt und verstand es wahrscheinlich.
Danach war ich gleich in mein Zimmer gestürmt und hatte alles aus meinem Kleiderschrank geräumt. Nun lag die hälfte meiner Kleidung auf dem Bett oder dem Boden und ein paar Sachen waren doch schon in der Tasche gelandet.
Es klopfte. Ich wollte jetzt eigentlich alleine sein. Und eigentlich hatte ich auch gehofft das mein Vater keinen Aufstand machen würde. Ich ging zur Tür und öffnete sie leicht und drehte mich auch wieder um, so hatte ich nicht wirklich gesehen wer vor der Tür stand. Dabei fing ich an zu Reden. "Dad...egal was du sagen wirst...es ist mir egal. Ich muss hier weg. Ich habe einen dummen Fehler gemacht....und das ist viel schlimmer als das mit Scott...und deswegen will ich auch weg...damit ich mich da nicht noch mehr reinsteigere" sagte ich und hob ein Kleid auf. "Und glaub mir du wirst mich hassen dafür....du würdest sogar sagen, das dir Scott besser gefallen würde als er...." erst jetzt drehte ich mich um und erblickte nicht meinen Vater. Mein Vater hat dich reingelassen...lag mir schon auf der Zunge, aber ich schwieg lieber
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BeitragThema: Re: Allisons Zimmer   Di Jul 21, 2015 11:15 am

Ich betrachtete Allison stumm, als sie munter darauf los plapperte, sie hielt mich für ihren Vater und eigentlich waren die Worte nicht für mich bestimmt, zumindest nicht direkt, aber so schnell wie sie darauf los plapperte kam ich gar nicht erst dazwischen.
Ich wusste, was die Jäger von unserer Familie hielten, auch wenn Lisanna und ich uns bisher stets vorbildlich verhalten hatten um den schlechten Ruf der Familie Graham wieder rein zu waschen, aber was waren schon zwei Kinder, die noch zur Akademie gingen, das schlechte Blut konnte ja auch später noch durch kommen und wenn ich ehrlich war, war ich es langsam sogar leid den Vorzeigejäger zu spielen, wenn es ja doch nicht anerkannt wurde und die Leute dennoch ständig das schlechteste in uns sahen.
"Dein Vater hat mich rein gelassen.", sagte ich trocken und betrachtete das Durcheinander im Zimmer. Klamotten lagen überall verstreut, aber die Tasche war noch nicht sehr voll geworden, scheinbar ein typisches Mädchen Problem.
"Scheinbar ist also nicht Scott der Grund weswegen du gehst, sondern ich.", stellte ich dann nüchtern fest, als wenn wir uns so eben über das Wetter unterhalten hätten. Es tat wirklich weh, dass die Leute uns alle über ein und den selben Kamm scherten und eigentlich hatte ich von Allison ein wenig mehr erwartet, zumindest nach der Geschichte mit Scott.
"Ganz schön feige von dir jetzt zu gehen.", sagte ich dann, als sie mich immer noch anstarrte, als wenn sie einen Geist gesehen hätte. "Wie du schon sagtest, es gibt schlimmere Dinge als das was mit dir und Scott war, aber wie du siehst bin ich immer noch da. Ich bin noch nie weg gelaufen. Ich habe mich immer dem grausamen Urteil der anderen gestellt, schon mein ganzes Leben lang. Damals haben mich sogar ihre Kinder verabscheut. Sie haben Lisanna und mich beleidigt und obwohl wie stets die besten Noten auf der Akademie erzielen rechnet uns keiner diese Mühe an, sie sehen immer noch nur das verdorbene Graham Pack."
Ich hielt einen Moment inne und senkte den Blick, die Erinnerungen schmerzten ein wenig und ich hatte sie all die Jahre verdrängt.
"Ich hatte dich für ein tafferes Mädchen gehalten Argent. Dir wird man deinen kleinen Fehltritt bereits in kurzer Zeit verziehen haben. Aber ich will später nicht der Grund dafür sein, weswegen dein gesamtes Leben zu einem Scherbenhaufen wurde. Ich habe meinen Kumpels geschrieben, dass ich dich geküsst hätte um dich zu provozieren weil ich auf dich stehe und dass es kein bisschen in deinem Ermessen lag diesen Kuss zu erwidern. Du bist wütend abgehauen und hast mich stehen gelassen, weil es dir furchtbar peinlich war von so einem Versager geküsst zu werden. Die Geschichte wird schon bald an der ganzen Schule bekannt sein und die Leute werden über mich lachen.", sagte ich dann und hob mein Handy hoch, auf dem die Story noch auf dem Display stand.
"Keine Sorge Argent, dein Gesicht wird gewahrt werden. Es ist doch praktisch, wenn man sowieso für alles auf der Schule einen Sündenbock hat. Aber tue mir den gefallen und verwerfe die Idee mit dem weg laufen. Früher oder später holt einen sowieso alles ein und glaube mir, es ist leichter die Sachen nach und nach auszusitzen, anstatt alle auf einmal."
Damit war ich fertig. Eigentlich hatte ich mir andere Worte zurecht gelegt, aber Allisons kurze Ansprache direkt zu Anfang hatte alles geändert. Ich wand mich ab zum gehen.
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BeitragThema: Re: Allisons Zimmer   Di Jul 21, 2015 1:29 pm

Ich starrte ihn an und merkte wie mir leicht die röte ins Gesicht steiß. Man konnte alles über den jungen Mann sagen, aber dumm war er nicht und auch das bewies er gerade wieder.
Ich konnte ihn nur anstarren und seine Rede über mich hergehen. Ich schluckte schwer.
"Es geht doch nicht um den Kuss oder sonst was heute passiert ist...okay vielleicht war dies der Auslöser, aber es ist anders als du jetzt gerade denkst. Und diesen Fehltritt würde man mir nicht verziehen....da bin ich mir sicher." sagte ich und löste mich endlich von ihm und drehte mich um. Ich faltete das Kleid und legte es in die Tasche. "Nein...du sollst nicht mein Sündenbock sein. Das solltest du nie sein. Bitte schreibe deinen Freunden, das es anders abgelaufen ist. Schreib die Wahrheit" bei dem Wort Wahrheit drehte ich mich um und sah ihn streng an. "Ich werde mich auch drum kümmern, das alle wissen werden, das ich dich geküsst habe und das du mich abblitzen lassen hast. Und was interessiert es dich, ob ich da bin oder nicht...du kannst mich sowieso nicht leiden und ich habe immer versucht dein Leben zur Hölle zu machen...dann wäre es doch wohl das beste wenn ich gehe. Und außerdem, wenn sie wissen das ich wegen einem Graham abgehauen richtet das Licht wieder anders auf euch vielleicht" sagte ich und ging zu ihm um an mein Regal zu kommen. Dort nahm ich eine kleine braune Holzschachtel in die Hand. Die Schachtel war gerade mal so groß, das ein paar Briefe und ein zwei andere Dinge rein passten. Ich sah die Kiste an.
Ich sah Azrael an. Ich stand direkt neben ihm und spürte leicht seinen Atem auf meiner Haut.
"Wer sagt überhaupt das ich zurückkommen werde? Vielleicht bleibe ich auch ganz weg und baue mir wo anders was neues auf...." sagte sie leise und ruhig
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BeitragThema: Re: Allisons Zimmer   Do Jul 23, 2015 2:34 pm

Ich hob eine Augenbraue, als Allison so erzählte und mir ihre Version auftischte.
"Warum, liebe Allison, sollten die Jäger uns in einem besseren Licht sehen, wenn einer von uns das Mädchen in die Flucht schlägt, dass aus der angesehensten Familie stamm?", fragte ich und lächelte.
"Außerdem, wer sollte dir das schon abkaufen? Die Sache mit Scott? Ein dummer Fehler, er ist erst seit kurzem ein Werwolf, da kann man es noch verkraften, dass er dich in die Irre führen konnte.", sagte ich und suchte ihren Blick wieder, damit sie mich ansehen musste und aufhörte ständig um mich herum zu rennen, als wäre ich nur ein Möbelstück in ihrem Zimmer. Es machte mich nervös wenn sie das tat, vor allem wenn sie direkt vor mir her lief und einfach so tat, als wäre ich nicht da.
Als sie erneut an mir vorbei kam und sich diesmal sogar an mir vorbei reckte packte ich sie am Arm und hielt sie fest.
"Hör mir mal gut zu Argent. Obwohl du mir das Leben zur Hölle gemacht hast gehörtest du zu den wenigen Leuten die mit mir redeten. Die Leute mögen dich, du hast Freunde hier, das habe ich nicht, zumindest keine richtigen. Wenn ich verschwinde macht das keinen Unterschied für diese Welt, aber wenn du gehst, dann steht dein Vater alleine da, der Rat der Jäger wird Fragen stellen und versuchen deine Familie von ihrer Machtposition zu verdrängen und dann kommen so Idioten wie Blackhawk oder dergleichen und übernehmen die Position deines Vaters und stürzen unsere Gemeinschaft in eine Diktatur. Willst du das wirklich?", knurrte ich und blickte ihr fest in die Augen.
"Hör mir mal gut zu Argent, es geht nicht immer um einen selbst, Momentan hängt ziemlich viel von deinem nächsten Schritt ab, denn man beobachtet euch. Mit deinem Vater herrscht hier noch ein wenig Gerechtigkeit und Fairniss, aber es gibt da draußen welche, die einen Krieg gegen die Schattenwesen wollen, komme was wolle."
Ich mochte keinen Krieg. Klar, böse Schattenwesen hatten was auf den Hintern verdient und manche mussten dabei eben ihr Leben lassen, sonst lernten sie nie dazu, aber Krieg? Nein, den wollte ich ganz sicher nicht, Jäger hin oder her.
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